Am Andreanum gibt es immer wieder Neulinge, hier lernt ihr ein paar von ihnen kennen: Christian Buitenduif, Ulrike Hinz und Henning Lentge.
Seit Anfang des Schuljahres 2011/2012 bin ich nun als Schulsozialarbeiter am Andreanum tätig. Geboren wurde ich im ostfriesischen Norden, aufgewachsen bin ich in Emden, wo ich bereits seit meinem 16. Lebensjahr ehrenamtlich in der christlichen Kinder- und Jugendarbeit aktiv war. Nach dem Abitur machte ich eine Ausbildung zum Industriemechaniker. Danach zog es mich zum Zivildienst in den „Süden“ - nach Hildesheim - wo ich seitdem wohne. Während des Zivildienstes entschied ich mich, auch beruflich den Weg in Richtung Kinder- und Jugendarbeit einzuschlagen, und begann anschließend mein Studium der Sozialpädagogik an der Fachhochschule Hildesheim.
Bereits während des Studiums legte ich einen Schwerpunkt auf den Bereich Schulsozialarbeit. Nach meinem Diplom im Jahre 2000 absolvierte ich dann auch mein Berufspraktikum in diesem Bereich an der IGS Mühlenberg Hannover. Dort arbeitete ich dann nach dem Anerkennungsjahr noch für weitere sechs Jahre und konnte viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Anschließend war ich von 2008 bis 2011 in der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Ansgar beschäftigt. Da es mich immer reizte, wieder im Bereich Schulsozialarbeit zu arbeiten, freue ich mich nun sehr, dass es hier am Andreanum mit einer Beschäftigung geklappt hat.
In meiner Freizeit spiele ich Gitarre und Fußball und bin ehrenamtlich als Jugendgruppenleiter in der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Hildesheim aktiv. Ich freue mich auf eine interessante und erfahrungsreiche Zeit am Andreanum.
Ulrike HinzSeit Beginn des Schuljahres 2011/2012 unterrichte ich Spanisch im Jahrgang 11. Meine Haupttätigkeit habe ich seit 2005 am Josephinum, wo ich neben Spanisch Ev. Religion unterrichte und als Mediatorin und Beratungslehrerin arbeite. Ich bin verheiratet und habe vier Kinder. Nach meinem Studium habe ich zunächst acht Jahre mit meinem Mann in Mexiko gelebt; nach vierjährigem Aufenthalt in Deutschland zog es uns wieder nach Lateinamerika, diesmal nach Venezuela, wo wir als Familie zehn Jahre gelebt und tiefe Wurzeln geschlagen haben. Neben meiner Tätigkeit als Religionslehrerin am Colegio Humboldt in Mexico D.F. und Caracas habe ich mich engagiert in Sozialprojekten im Land sowie im Bereich Kinder- und Jugendarbeit der dortigen evangelischen Gemeinden, in denen mein Mann als Pastor gearbeitet hat. In das lateinamerikanische „Ambiente“ habe ich mich sehr gern integriert; dieser Kontinent ist mir zu einem Zuhause geworden. Und von der lateinamerikanischen Mentalität möchte ich gern etwas in meinen Spanischunterricht hineintragen.
Henning Lentge„Nein, ich bin nicht der neue Mathematik- und Physikreferendar!“ war meine Antwort, als ich im Februar diesen Jahres meine erste Unterrichtsstunde am Andreanum beginnen wollte und mir ebendiese Frage von meiner damaligen neuen sechsten Klasse gestellt wurde. Als charmant und schmeichelnd empfand ich diese Bemerkung natürlich schon – insbesondere, weil ich seit nunmehr sieben Jahren als Lehrer im Dienst des Landes Niedersachsen (bisher am Gymnasium in Sarstedt) stehe. Nach meinem Studium in Göttingen war ich für die LINOS AG (Bereich Hochpräzisionsoptik) im Bereich der strategischen Unternehmensentwicklung tätig; danach hatte ich die Möglichkeit, beim BMBF zwei Jahre die Aus- und Weiterbildungsangebote für die optische Industrie in Niedersachsen zu koordinieren. Gebürtig aus Hameln kommend, habe ich dort in meiner Jugendzeit Leistungssport betrieben (Leichtathletik: Fünf- und Zehnkampf) und als Fremdenführer Touristen durch die Rattenfängerstadt begleitet. Der Kultur bin ich in der heutigen Zeit durch häufige Opern- und Konzertbesuche treu geblieben.

