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Studienfahrt Sorrent/Neapel 2011

neapel gruppe1„Italieeeen!“,

voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg nach Sorrent und bekamen nach 24 Stunden Fahrt erste Eindrücke vom Fahrstil der Italiener und unseren leicht unterkühlten Bungalows.
Begonnen hat unser Programm mit der Besteigung des Vesuvs. Trotz des starken Windes genossen wir eine der schönsten Aussichten. Beeilen mussten wir uns aber trotzdem, um pünktlich bei unserer Stadtführung in Neapel zu sein. Danach besuchten wir das italienische Nationalmuseum, wo wir schon einmal die ersten Eindrücke von Pompeji sammeln konnten oder eher sollten – nach so viel Programm an einem Tag ließ die Konzentration leider etwas nach.

Unseren zweiten Tag verbrachten wir auf Capri. Bei traumhaftem Wetter genossen wir einen herrlichen Ausblick auf das Mittelmeer, sodass uns auch die lange Wanderung zur Villa Iovis kaum etwas ausmachte. Nach diesem Ausflug hatten alle freie Zeit zur Verfügung, in der viele von uns entweder die nicht ganz so billige Pizza genossen oder noch den Arco Naturale, den Hafen und die Shoppinggassen Capris besucht haben. Der Weg und die gefühlten 1000 Stufen, die wir abwärts mussten, nur um auf der anderen Seite wiederum 2000 Stufen berghoch laufen zu müssen, waren die Mühe und die viele Anstrengung allemal wert. Die Aussicht war einmalig, das Meer um all die Klippen und die kleine Grotte und sogar die Natur beeindruckten uns.
Die nächsten Tage ging es mit unserem Kulturprogramm weiter. Wir besuchten Pompeji, Paestum und Herculaneum und frischten so unser Wissen aus dem Lateinunterricht auf. In Pompeji waren wir einen ganzen Tag lang. Neben dem Amphitheater, dem Theater und weiteren bekannten Gebäuden, sahen wir uns auch Privathäuser an (u.a. das Haus des Tuchwalkers Stephanus, welches im Film „Pompeji – der letzte Tag“ erwähnt wird), Restaurants, Bäckereien und zu guter Letzt die Arbeitsstelle einer Prostituierten.
In Herculaneum machten wir einen schnellen kurzen Rundgang und sahen hier Ähnliches wie in Pompeji und als weitere Attraktion die Thermen. Auf dem Weg nach Paestum war die Stimmung anfangs noch gelangweilt, denn wir hatten alle keine Lust mehr: zu viel Kultur („Steine“), zu warm. Auch wenn Paestum, außer vielen Tempeln, kaum mehr bieten konnte, hatte sich die Fahrt dorthin doch gelohnt. Die drei Tempel, die wir uns angesehen haben, waren sehr schön.
Besonders das Amphitheater, die gut erhaltenen Tempel und das Forum in Pompeji haben uns sehr beeindruckt.
neapel sorrent metaSo richtig entspannen konnten wir dann nachmittags an einem Strand in der Nähe von Paestum bei 30 Grad, Sonnenschein, schwimmen gehen im Mittelmeer und eine atemberaubenden Ausicht genießen.
Am letzten Tag haben wir noch einen traditionellen italienischen Bauernhof besichtigt, wo das anschließende Pizzaessen natürlich nicht fehlen durfte.
Insgesamt war es eine lohnende Studienfahrt mit traumhaftem Wetter, mit umfangreichem Kulturprogramm (wir danken dafür!) und erholsamen gemeinsamen Abenden; Lehrern, die viel Geduld mit uns hatten und einer immer gut gelaunten Busfahrerin – es sei ihr verziehen, dass sie erst auf dem Rückweg für uns bei McDonalds gehalten hat (2 Uhr nachts, Europabrücke, 0 Grad).
Sonja Nooristany

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