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Klassenfahrt der 8M nach Borkum

Borkum – als wir hörten, wohin unsere Klassenfahrt mit Frau Frank-Gerstung und Herrn Guntau im Juni dieses Jahres gehen sollte, dachten wir alle erst einmal nur an eines: Sommer, Sonne, Sonnenschein! Die Vorfreude war riesig, die Wolken am Himmel am Tag der Abfahrt auch.

KLASSENFOTO8mborkumIm Zug setzte der erste Regen ein, der auch nach fünf Stunden Fahrt, drei Stunden mit dem Zug und zwei Stunden mit der Fähre, nicht aufhören wollte. Müde und durchnässt kamen wir schließlich auf dem riesigen Gelände der Jugendherberge an. Wie es nach einem solchen Tag zu erwarten war, gab es am Abend noch viel Gemecker über dieses und jenes, das aber am nächsten Tag, der uns mit Sonnenschein und warmen Temperaturen begrüßte, vergessen war. Unsere erste Aktion auf Borkum sollte der Besuch des Gezeitenbads mit einer Stunde im „Flow-Rider“, einem Surfsimulator, sein. Wer vorher immer noch mit einem mauligen Gesicht herumlief, dem hatte spätestens der Strandbesuch ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert. Unseren mehr oder weniger einzigen Sonnentag auf Borkum konnten wir beim Italiener in der Stadt, auf Shoppingtour oder am Strand richtig genießen. Am nächsten Tag mussten wir alle früh aufstehen, da wir zu einer Wattwanderung mit Albertus Ackermann verabredet waren. Das Watt ist ein gefährlicher Ort – auch wenn es friedlich scheint – es lauern gefährlich tiefe Schlicklöcher unter der schlammigen Oberfläche. Doch zum Glück ist keiner von uns in ein solches Loch gesunken und Herr Ackermann konnte sich zeitaufwendige Lebensrettungsmanöver ersparen. Danach fuhren wir mit dem Bus in die Stadt, bevor wir eine Führung auf dem Feuerschiff Borkum, das lange Zeit vor der Insel lag, um Schiffe daran zu hindern, auf eine große Sandbank aufzufahren, bekamen. Ein Feuerschiff ist übrigens eine Art schwimmender Leuchtturm. Am Mittwoch, unserem letzten vollen Tag auf Borkum, machten wir eine Fahrt mit einem Krabbenkutter zu den Seehundbänken vor der Insel. Am Nachmittag unternahm die Klasse eine Fahrradtour mit geliehenen Rädern. Diejenigen von uns, die krank waren, durften in der Jugendherberge bleiben, um zu schlafen. Am Abend veranstaltete die Jugendherberge zum Abschied eine Disco, zu der auch Schüler und Schülerinnen anderer Schulen eingeladen waren. Für viele bot sich eine gute Gelegenheit, lange auf dem Gelände herumzugehen. Den Abschluss der Fahrt bildete die lange Rückreise, bei der diesmal erschwerend die Müdigkeit aller und Krankheiten einzelner Schüler sowie ein zweistündiger Aufenthalt in Emden hinzukamen. Am Donnerstagnachmittag trafen wir alle wieder zuhause ein. Mathea Pittelkow

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