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Advent 2011
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JuniorAkademie Loccum 2011

junior akademieLernen with fun and new friends!

Langeweile in den Herbstferien? Nee, die hatte bei uns keinen Platz, denn wir haben die JuniorAkademie Loccum besucht. Wir, das sind Mathea, Lea und Anna aus der 7M. Ganze sieben Tage arbeiteten wir in unterschiedlichen Kursen und haben mit jeder Menge Spaß neue Erfahrungen sowie neues Wissen gesammelt und neue Freunde gefunden.

Die JuniorAkademie Loccum, gefördert vom niedersächsischen Kultusministerium und der VGH-Stiftung, findet in der evangelischen Heimvolkshochschule Loccum in der Nähe vom Steinhuder Meer statt. Sie beschäftigt sich jedes Jahr mit verschiedenen Themen und bezieht sich dabei auf das Kloster in der unmittelbaren Nachbarschaft, dessen Historie, die Architektur und Kunst und dessen religiöse Inhalte. Dazu gibt es immer Kurse, die sich mit der Landschaft wissenschaftlich auseinander setzen. Empfohlen für die siebentägige Veranstaltung hatte uns Frau Frank-Gerstung. Nachdem sie im Frühsommer 2011 Empfehlungen und wir unsere Bewerbungen geschrieben hatten, warteten wir sehnsüchtig auf positive Rückmeldungen. Diese wurden von uns mit Jubel empfangen. Wir mussten uns für einen von vier Kursen entscheiden. Zur Auswahl standen: Kurs 1: „Freiheit und Verantwortung“, Kurs 2 erforschte Wandel und Vielfalt der Natur am Steinhuder Meer, Kurs 3 erarbeitete eine Inszenierung über Loccumer Klostergeschichten und Kurs 4 hieß „Land schafft Kunst“ und beschäftigte sich mit Architektur und Kunst in der Natur.

Alle Teilnehmer erhielten eine Klosterführung, die an unterschiedlichen Tagen stattfand. Wir wurden ausführlich und interessant in das Kloster eingeführt und konnten Eindrücke vom Leben eines Mönches gewinnen. Insgesamt waren wir 61 Jugendliche der Klassenstufen 7 bis 9. Lea und Mathea: „In unserem Kurs, dem Theaterkurs, haben wir viel über das Theaterspiel erfahren. Das konnten wir gleich ausprobieren. Wir haben verschiedene Übungen gemacht, um uns mit unseren Rollen besser zu identifizieren. Neben Geh-, Sprech- und Lockerungsübungen mussten wir auch Theaterdarstellungen ergänzen und selber Szenenbilder inszenieren. Der Weg vom Anfang bis zur Aufführung war wirklich eine schöne Zeit, wenn auch etwas anstrengend. Denn schon um 8.15 Uhr haben wir uns in den Kursen getroffen und bis in den Abend gearbeitet.“ Anna: „Ich war im Kurs 4. Wir haben viel gezeichnet, aber auch künstlerisch in die Natur eingegriffen, zum Beispiel durchsichtige Bänder zwischen Bäume gespannt, die dann im Sonnenlicht wie Spinnenetze glänzten, oder wir haben den naturbelassenen Waldboden in grafische Muster geharkt. Außerdem führten wir ein Gespräch mit dem Bürgermeister der Gemeinde, in dem wir unsere Ansichten über das touristische Angebot des Ortes äußern konnten.“ Am vorletzten Tag haben wir Freunden, Verwandten und Sponsoren der JuniorAkademie unsere Wochenergebnisse präsentiert. Dabei kamen bei uns ein Theaterstück über eine Pilgerwanderung und eine Powerpoint-Präsentation mit Fotos des Kunstprojektes heraus. Die andern Kurse zeigten Versuche zur Beschaffenheit von Moor und Plakate zum Verbreitungsgebiet gefährdeter Tierarten oder eine Gedankensammlung zur Definition von Freiheit und der Verantwortung füreinander. Zum Abschluss des Präsentationsnachmittages konnten Teilnehmer und Gäste eigene Ideen, was Freiheit und Verantwortung für sie bedeuten, auf Kärtchen schreiben und diese alle zusammen mit bunten Luftballons in den Himmel steigen lassen. Natürlich gab es auch Pausen, in denen wir viele Möglichkeiten hatten. So haben einige Tischtennis gespielt, andere waren musisch tätig und haben auf ihren Instrumenten gespielt oder gesungen. Wieder andere haben es sich im „Flair“ (einem Aufenthaltsraum) gemütlich gemacht und gelesen, Billard oder Spiele gespielt.

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