
Hildesheim (ha). Als eine von 79 Schulen bundesweit ist das Andreanum von der Stiftung „Jugend forscht“ mit einem Schulpreis ausgezeichnet worden. Bei der Preisverleihung in Köln konnte jede dieser Schulen ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro entgegennehmen.
Mit ihren Auszeichnungen würdigt die Stiftung das Engagement von Schulen bei Deutschlands wohl bekanntestem Nachwuchswettbewerb für Mathematik, Naturwissenschaften, Technik. Mit dem Preisgeld könnten die Schulen Materialien für den naturwissenschaftlichen Unterricht anschaffen, sagt Dr. Sven Baszio, der geschäftsführende Vorstand der Stiftung. Aus Niedersachsen wurden sieben Schulen ausgezeichnet, das Andreanum war die einzige Schule aus dem Raum Hildesheim.
„Das Preisgeld kommt uns als Grundstock sehr gelegen, um damit neue Projekte für „Jugend forscht“ fördern zu können. Denn die Schüler benötigen für ihre Experimente ja immer wieder Materialien, die es so im Unterricht nicht gibt“, sagt Schulleiter Hartmut Schulz. „Neulich brauchten wir für eine Bio-Arbeit zum Beispiel Pilze – die haben wir ja so nicht in unseren Beständen.“
Die Stiftung, sagt Schulz, habe mit der Auswahl des Andreanums sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Arbeiten gewürdigt; fast alle Beiträge der 47. Wettbewerbsrunde hätten es auf vordere Plätze geschafft. Zudem habe die Schule nun wieder ein System aufgebaut, um Schüler von der fünften bis zur zwölften Klasse kontinuierlich zu fördern. Drei Lehrer, die die Fächer Biologie, Chemie, Mathe und Geografie unterrichten, kümmerten sich gezielt um ihre jungen Forscher.
„Jetzt müssen wir nur noch einen schönen Platz für unsere Plakette finden“, sagt Schulz.
© Archiv Hildesheimer Allgemeine Zeitung [HAZ ], 23.06. 2012

