Wir, die 7E2, haben in den letzten Monaten an einem Wettbewerb bzw. einer Aktion teilgenommen, die den Namen „ Be Smart - don´t start“ trägt und sich damit befasst, Jugendliche vom Rauchen fernzuhalten. Um bei diesem Wettbewerb mitzuwirken, muss in der teilnehmenden Klasse in dem Zeitraum des Wettbewerbs niemand geraucht haben. Der Wettbewerb wurde bewusst auf unsere Jahrgänge ausgerichtet, da die meisten Raucher in der Klassenstufe 7 und 8 beginnen. Um bei dem Wettbewerb ausgezeichnet zu werden, muss man allerdings zusätzlich noch eine möglichst kreative Sache gestalten, z.b einen Film eine Präsentation etc.
Be smart, don´t start – so lautete das Motto der Andacht, die wir deshalb im Rahmen des Wettbewerbs vor kurzem geplant und durchgeführt haben. Es ging um das Thema Sucht bzw. Rauchen. Bewusst wollten wir uns nicht nur auf das Rauchen beschränken, weil wir den Eindruck hatten, dass der Alkoholkonsum inzwischen unter Jugendlichen sehr viel weiter verbreitet ist. Unter Anderem haben wir ein Rollenspiel zu dem Thema vorbereitet.
Die Andacht wurde aufgenommen und zu den Veranstaltern des Wettbewerbs geschickt. Außerdem haben wir noch eine Ausstellung mit Plakaten zum Thema Alkohol und Rauchen präsentiert, die in der Eingangshalle der Schule zu sehen war. Eine Umfrage in den Klassen 5, 8 und 10 hatten uns bestätigt: Die Zahl der Raucher ist überschaubar, wer bis zur 8. Klasse damit nicht begonnen hat, hat gute Chancen, als Nichtraucher durchs Leben zu gehen. Alkohol dagegen wird deutlich häufiger konsumiert, meistens dann, wenn Feiern angesagt ist und man mit den anderen mithalten möchte. Im Unterricht haben wir daraufhin überlegt, wie wir für uns herausfinden können, was wir selber für richtig halten und wie wir es schaffen, das, was wir nicht wollen, so abzulehnen, dass es glaubhaft ist, wir aber nicht befürchten müssen, ausgegrenzt zu werden.
Diese Beiträge schienen der Jury des Wettbewerbs zu gefallen, sodass wir sogar einen Preis dafür gewonnen haben. Deswegen sind 4 Schüler unserer Klasse mit unserer Klassenlehrerin nach Wolfsburg ins Phaeno gefahren, um unseren Preis entgegenzunehmen. Vor der Preisverleihung wurde uns nur gesagt, dass wir etwas gewonnen haben, doch was dies war, erfuhren wir nicht. Voller Spannung fuhren wir also los, die anderen warteten auf unsere Nachrichten. Sobald wir unseren Preis in den Händen hielten, wurden die SMS losgeschickt: Ein Tag im Schauspielhaus Hannover mit einer Führung durch die Kulissen wartet auf uns.
Joanna Ligon, Jakob Raith

