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Der Schulträger

Forscherwoche 2016

forscherwoche 2016Vom 24.10. bis zum 28.10.2016 haben wir, sechs Schüler aus dem 11. und 12. Jahrgang, an der alljährlich stattfindenden Forscherwoche teilgenommen.

Bei dieser treffen sich Schüler aus fünf Schulen verschiedener Bundesländer, um sich mit unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Themen auseinandersetzen. Dieses Jahr fand die Forscherwoche in Thüringen, hauptsächlich auf dem Campus der TU Ilmenau, statt.

Nach der Anreise am Montagnachmittag zur Jugendherberge, hörten wir abends bereits den ersten physikalischen Vortrag über die Physik der Ballsportarten am Beispiel Tischtennis.

Am nächsten Tag teilten wir uns nach dem Frühstück in zwei Gruppen auf, die sich entweder mit Elektrotechnik oder Hochspannung beschäftigten. Zudem bestand für uns die Möglichkeit, fertig gebaute, kleine Arduino-Roboter zu programmieren, sodass sie eine Linie auf dem Boden verfolgen konnten. Danach durften wir eine Vorlesung des dritten Semesters im Studienfach Maschinenbau besuchen. Am Abend präsentierten einige Schüler ihre Forscherprojekte, unter anderem auch Tobias Pahl von unserer Schule, der seinen Hexapod vorstellte. 

Am Mittwoch unternahmen wir eine Tagesexkursion. Zunächst besuchten wir das Pumpspeicherwerk Goldisthal, in dem wir von einem Mitarbeiter herumgeführt wurden. Nach einer Mittagspause in Suhl hatten wir die Möglichkeit, entweder ein Fahrzeug- oder ein Waffenmuseum zu erkunden. Im Anschluss hörten wir Vorträge über den Nachthimmel und die Realisierbarkeit der Technik aus Star Trek im Planetarium in Suhl.

Der wohl anstrengendste Tag war der Donnerstag. Jedoch hatten wir auch Grund zum Feiern, denn unsere Mitschülerin Antonia Blank hatte Geburtstag. Bis zum Nachmittag wurde in drei Themengruppen gearbeitet, wobei sich eine mit Audiodateien befasste und im Zuge dessen eine Folge der Drei??? vertonte. Die zweite arbeitete mit Bildverarbeitungsmethoden. Ein Großteil der Teilnehmer jedoch konzentrierte sich auf Mikro- und Nanotechnologie. Damit verknüpft waren zwei Führungen durch Reinraumlabore und eine kurze Einführung in die Arbeit mit einem Rasterelektronenmikroskop. Am Nachmittag hatten wir die Gelegenheit, Schlittschuhlaufen zu gehen oder Ilmenau näher zu erkunden. Nach einem reichhaltigen Abendessen folgte ein letzter Vortrag über Genetik unter der Fragestellung „Wo kommen die Europäer her?“. Im Anschluss endete der offizielle Teil der Forscherwoche 2016.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten sich die Schüler und Schülerinnen aus Bremen, Germering und Hildesheim am Freitagmorgen zu Fuß auf den Weg zum Ilmenauer Bahnhof. Gegen Mittag kamen wir wieder in Hildesheim an. Hier endete die wie jedes Jahr aufregende und abwechslungsreiche Forscherwoche mit neuen Erkenntnissen und neuen Kontakten aus ganz Deutschland.

Zudem freuen wir uns, nächstes Jahr die Forscherwoche bei uns in Niedersachsen veranstalten zu dürfen.

Paula John, Konstantin Burgk, Antonia Blank,
Toni Engmann, Jenny Herbrich und Tobias Pahl