
Es gibt keine Ergänzungen zur Tagesordnung.
Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung.
• Herr Schulz reicht ein Zettel herum über ein Förderkonzept (vgl. Anlage).
• Stand des Inklusionskonzepts: Für die Inklusionsklasse liegen 5 Anmeldungen vor. Die Lehrkräfte der Inklusionsklasse nehmen an Fortbildungen zum Kooperativen Lernen und Teambildung teil.
• Für die 4. Klassen stehen neue Arbeitsgemeinschaften bereit. Details können der Webseite der Schule entnommen werden.
• Die Schulreinigung wird von einer neuen Firma übernommen.
• Fragen der Elternvertreter an Herrn Schulz:
◦ Zustand und Atmosphäre der Klassenräume: Die Eltern empfinden die Räume als ungemütlich (weiße und kahle Wände) und unsauber. Der Schulleiter weist darauf hin, dass nach bisheriger Absprache die Klassen
selbst für die Raumgestaltung zuständig seien. Herr Schulz wird das Thema weiterverfolgen.
◦ Benotungssystem im Lateinunterricht: Es wird nach der Zusammensetzung der Lateinnoten gefragt. Herr Schulz kündigt er an, dass Informationen hierzu im Internet bereitgestellt werden sollen.
◦ Die Mensa wird von den unteren Klassen gut angenommen. Herr Schulz wird klären, ob mehrere Kinder gleichzeitig angemeldet werden können.
◦ Das neue Vertretungskonzept wird vorgestellt: Es sieht Bereitschaftsstunden vor, die genutzt werden können. Eine Vertretung des Fachunterrichts wird nicht mehr stattfinden.
◦ Der Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt zugunsten des Regenbogenvereins hat nicht stattgefunden, was viele Eltern bedauern. Herr Schulz berichtet, der Verkauf wird auf dem 6. Jahrgang verschoben. Des weiteren soll
überlegt werden, wem der Erlös zu Gute kommen soll. Die Eltern hätten es sehr begrüßt, wenn die Schule entsprechenden Informationen mitgeteilt hätte.
◦ Die Computer sind mit Filtern ausgerüstet worden. Die Schüler müssen sich nun mit einem Pin einloggen. Detaillierte Informationen an die Eltern werden folgen.
◦ Bei der Zuversetzung des 10. Jahrgangs ist die Klassenstärke sehr unterschiedlich. Dieses lässt sich durch die Kriterien der Fächer nicht vermeiden.
◦ Die Schulgemeinschaft soll erst auf die Inklusion vorbereitet werden, wenn es zum nächsten Schuljahr losgeht. Dieses hat die Steuerungsgruppe beschlossen. Es sind noch bauliche Veränderungen vor Beginn der Inklusion notwendig.
◦ Ein Raum der Schule, der von der 7L2 als Klassenraum genutzt wird und auch als Erdkunderaum dient, bereitet immer noch Unstimmigkeiten. Herr Schulz sagt, es soll nochmal besprochen werden.
• 6L1: Frage nach gesunder Ernährung im Kiosk und Cafeteria
• 6E1:◦ bei den Bundesjugendspielen soll mehr Leichtathletik und weniger Turnen sein
◦ es werden zu viele Filme in Vertretungsstunden gezeigt
• 6M: Es wird die Bitte vorgetragen, den Informationsfluss seitens der Schule zu verbessern.
• 8L1:
◦ Es wird danach gefragt, ob es eine Liste mit den Emailadressen der Lehrkräfte gibt.
◦ Zudem wird gefragt, wann beginnt das „Auströpfeln“ des Schuljahres beginnt.
◦ Es sollte ein Antrag auf Spanisch gestellt werden.
◦ Filme in Vertretungsstunden zu viel.
◦ Wie sieht das Medienkonzept aus?
◦ Misswahl der Q2 löst große Diskussion aus.
◦ Anregung nach gemeinsamen Mittagessen der fünften Klassen, Gegenargument: die Mittagspause sei individuelle Freizeit.
• 9 Jahrgang: Frage nach Drogenprävention
• 11. Jahrgang: Wunsch nach Unterricht nur im Oberstufenhaus wegen Störungen
• 10. Jahrgang: Klausur zu spät angesetzt, dann fiel sie schlecht aus,was passiert jetzt?
• Q1: Wunsch, bei Studienfahrten ein Elternabend zu machen wegen rechtzeitiger Informationen.
◦ Es wurde Frau Werhand 8L2 gewählt.
Für das Protokoll
A. Teichmüller 7E2
Top 1: Begrüßung, Ergänzung der Tagesordnung, Genehmigung des letzten Protokolls
Herr von Rössing begrüßt die Anwesenden. Genehmigung des letzten Protokolls. Es gibt keine Ergänzungen zur Tagesordnung.
Top 2: Vorstellung des vorläufigen Konzepts zur Einrichtung einer inklusiven Schulklasse zum Schuljahr 2013/14 durch Frau Frank-Gerstung
Frau Frank-Gerstung berichtet (mit Unterstützung von Herrn Kotlenga) ausführlich über die Gründe der Einführung von Inklusionsklassen und die konkrete Umsetzung an unserer Schule.
Die UN- Behindertenrechtskonvention fordert für Kinder mit Beeinträchtigungen den Zugang zum allgemeinen Schulsystem. Dabei soll es aber nicht um Fortführung bereits vorhandener Integrationsmodelle gehen, sondern um eine Systemänderung. Eine Schule soll sich so ändern, dass sie die Individualität ihrer Schüler-/innen respektiert, ihren Bedarf erkennt und umsetzt und die Chance zur vielfältigen Bereicherung nutzt.
Die Schulträger können in einer Übergangsphase zunächst Schwerpunktschulen bilden. D. h für jeden Schultyp gibt es zunächst eine Schule, die eine Inklusionsklasse anbietet. Nach einer Revision sollen dann 2018 (möglicherweise) alle Schulen inklusiv arbeiten!
Das Gymnasium Andreanum wurde als Schwerpunktschule ausgewählt und arbeitet bereits intensiv an der Vorbereitung. Für das Schuljahr 2013/14 wird eine Inklusionsklasse mit 22 Kindern eingerichtet
(17 Schüler/Innen ohne und 5 Schüler/Innen mit Beeinträchtigungen). Der Unterricht wird von zwei pädagogischen Lehrkräften durchgeführt. Das Team wird durch pädagogische Mitarbeiter und gegebenenfalls -abhängig von der Beeinträchtigung- durch „Einzelfallhelfer“ ergänzt. Der Unterricht soll in 2 zusammenliegenden Räumen (zusätzlicher Differenzierungs- o. Ruheraum) (den ehemaligen Musikräumen) stattfinden. Der zieldifferente Unterricht erfordert eine intensive Absprache des Kollegiums, um bei den unterschiedlichen Lehrplänen möglichst viel gemeinsamen Unterricht zu gestalten.
Es hat sich bereits ein Klassenkollegium für die nächsten zwei Jahre gefunden, das sich entsprechend fortbilden wird. Dabei handelt es sich zum einen um Hospitationen in Integrations- bzw. Inklusionsschulen, im Einzelfall auch um ein berufsbegleitendes Masterstudium.
Zur Zeit präsentiert sich das Gymnasium Andreanum auf verschiedenen Eltern-Infoveranstaltungen der vierten Klassen und hat schon erste Elterngespräche geführt.
Der Anmeldetermin für Kinder mit Beeinträchtigungen ist bereits zum Halbjahreswechsel.
Mit Ausnahme von Rollstuhlfahrenden Kindern mit Beeinträchtigungen (Umbaumaßnahmen wären zu kostenintensiv) gibt es keine Vorgaben. Die Auswahl der Kinder erfolgt durch Besuche in den Schulen, in denen sie zur Zeit noch unterrichtet werden und durch Elterngespräche.
In der anschließenden Diskussion wird bestätigt, dass es durch die Fortbildungsmaßnahmen bei den Fachlehrern tageweise zu Unterrichtsausfall/ Vertretungsunterricht kommen kann.
Die Schule hofft, dass die Inklusionsklasse auch entsprechende Nachfragen bei Kindern ohne Beeinträchtigungen findet, da hier eine intensivere Betreuung stattfinden kann.
Im Gegensatz zu staatlichen Schule wurden dem Gymnasium Andreanum optimale Bedingungen für die Inklusionsklasse zugesichert.
Die Einführung der Inklusionsklassen hat keinen Einfluss auf den Abiturtermin (kein Abitur nach 13 Jahren!).
Heftige Kritik gibt es zur Vorgehensweise bei der Festlegung des Gymnasiums Andreanum als Inklusionsschule. Zum Zeitpunkt der Beschlussfassung im Schulvorstand gab es keine Rücksprachemöglichkeit mit der Elternschaft, sodass sich die Elternvertreter im Schulvorstand erstmalig enthalten haben.
Die Elternschaft hat den dringlichen Wunsch geäußert, die Schülerschaft und auch die Eltern rechtzeitig über die Veränderungen und die laufenden Prozesse zu informieren, um eine optimale Eingliederung der Kinder mit Beeinträchtigungen gewährleisten zu können.
Außerdem darf nach Einführung der Inklusionsklasse auch der Förderbedarf der anderen Schüler /Innen nicht aus den Augen verloren werden.
Top 3: Bericht der Schulleitung, insbes. Stand der baulichen Maßnahmen
Herr Kotlenga berichtet stellvertretend für Herrn Schulz über den Stand der Baumaßnahmen:
- Sanierung der Sporthalle soll Ende der Herbstferien abgeschlossen werden
- der Neubau der Musikräume soll zum Schuljahresbeginn 2013/14 fertiggestellt werden
- Studienfahrten: Seitdem die Schüler im Q1 Jahrgang jünger geworden sind, besteht seitens der
Elternschaft ein größerer Informationsbedarf als früher. Schulleitung will zukünftig früher und
umfassender über die Studienfahrten informieren und auch einen schnelleren Zugriff über das
Internet ermöglichen. Vor dem nächsten Durchlauf will die Schulleitung mit dem Schulvorstand
über Ziele und Kosten beraten.
In der anschließenden Diskussion wurde von dem SER noch einmal auf die festgelegten Maximalkosten (850 Euro) und der Durchführung einer Fahrt, die 550 Euro nicht überschreiten sollte, hingewiesen. Auch die Wortwahl „Low-Budget-Studienfahrt“ wurde als abwertend und unpassend bewertet.
Top 4: Wahlen
Zu Beginn verabschiedete Herr von Rössing die langjährigen Vorstandsmitglieder Frau Tebbenjohanns und Frau Gehlen, die sich nicht mehr zur Wahl gestellt haben, und würdigte ihre Verdienste.
Als Wahlleiterin stellte sich Frau Tebbenjohanns zur Verfügung.
Der Schulelternrat sprach sich einstimmig für eine offene Wahl aus.
Neuwahlen des SER-Vorstandes:
Vorsitz: Herr Alexander von Rössing einstimmig
Stellvertreterin: Frau Catrin Busse 2 Enthaltungen
Beisitzer: Herr Holger Bock einstimmig
Beisitzerin: Frau Anika Arnold-Möck einstimmig
Beisitzer: Herr Nicola Pape einstimmig
Es wurde einstimmig beschlossen, dass die 5 Mitglieder des SER-Vorstands gleichzeitig als Elternvertreter an den Schulvorstandssitzungen teilnehmen
Es wurde angemerkt, dass bei einer solchen Vorgehensweise die Kandidatur für den Schulvorstand (wie sonst an staatlichen Schulen üblich) nicht allen Eltern (auch Nicht-Elternvertretern könnten sonst gewählt werden!) offen steht.
Als persönliche Vertreter für die Schulvorstandsitzungen wurden einstimmig gewählt:
Herr Schreiber (für Herrn von Rössing)
Frau Teichmüller (für Frau Busse)
Herr Hahn (für Herrn Bock)
Frau Wilken (für Frau Arnold-Möck)
Frau Zurmühl (für Herrn Pape)
Wahl der Elternvertreter für die Fachkonferenzen:
Deutsch: Frau Zink (9E1), Frau Klötergens (8E2), Frau von Rössing (Q1)
Religion: Frau Peuke (7L2), Frau Fabian (9E2), Frau Zink (9E1)
Erdkunde: Frau Kressmann (7L1), Frau Eilers (6L2), Herr Pape (5L2)
Englisch: Frau Aßmann (10L2), Frau Stieler (9L1), Frau Baule (9M)
Französisch: Herr Hahn (Q1), Frau Kressmann (7L1), Frau Zink (9E1)
Geschichte/Politik: Herr Schlegel (10E2), Herr Hahn (Q1), Herr Bock (10E1)
Latein/Griechisch: Frau Schäfer (7M), Herr Schumacher (5E1), Herr Lange (9E2)
Mathematik: Herr Rittmeier (7L1), Frau Wegener (5L1), Frau Teichmüller (7E2)
Physik: Frau Zurmühl (6E1), Frau Schäfer (7M), Frau Teichmüller (7E2)
Chemie: Frau Werhand (8L2), Frau Krüger (6M), Frau Eilers (6L2)
Biologie: Frau Klötergens (8E2), Herr Rittmeier (7L1), Frau Schledde (8E1)
Musik: Frau Arnold-Möck (6L1), Frau Schäfer (7M), Frau von Rössing (Q1)
Kunst: Frau Rudolf (5L1), Frau Wilken (8M)
Sport: Herr Schlegel (10E2), Frau Schledde (8E1), Frau Eilers (6L2)
Als Vertreter für den Kreisschulrat hat sich Herr Hahn erneut zur Verfügung gestellt.
Vertrauenseltern für die Schülervertretung: Herr Schreiber, Frau Fuhrberg
Wahlmänner/-frauen für die Wahlveranstaltung des Kuratoriums:
Frau Tebbenjohanns schlägt vor, dass der Schulvorstand an der Wahlveranstaltung teilnimmt, da er sich im Falle der Wahl am besten in den Schulbelangen auskennt.
Der Vorschlag wurde mit 2 Enthaltungen angenommen.
Top 5: Sonstiges und Anregungen
- Nächster Termin SER Sitzung: Donnerstag, 17. Januar 2013 19.30 Uhr
- Kritik am ausgefallenen Sportfest
- auf Fachkonferenz Musik sollen Details zum ausgefallenen Musenwettbewerb geklärt werden
- Frage nach Möglichkeit des Mensabetriebs am Freitag
Ende der Schulelternratssitzung: 22.15 Uhr
Protokoll: Ute Krull , Anika Arnold-Möck (6L1)
Protokoll der Schulelternratssitzung am 10.10.2012
Herr von Rössing begrüßt die Anwesenden, das Protokoll der letzten SER-Sitzung wird genehmigt, keine Ergänzungen zur aktuellen Tagesordnung.
*Bauvorhaben: Herr Schulz berichtet vom aktuellen Stand der Sporthallen-Sanierung (derzeit werden die Lüftung und die elektrischen Anlagen erneuert - im Zeitplan). Der Bauantrag für das Musikzentrum läuft. Die Toilettenrenovierung auf dem Schulhof ist geplant und genehmigt, wird noch in diesem Jahr durchgeführt, konkreter Zeitrahmen wegen der anderen Bauprojekte noch offen. Gesprächsbedarf besteht mit der Stadt Hildesheim wegen der notwendigen Dach-/Fassa- denrenovierung. Die Stadt ist als Eigentümerin des Altbaus verantwortlich für 50 % der Sanierungskosten.
*Förderkonzept: In Planung ist ein zusätzliches neues Konzept „Soziales Lernen“ für den 5. Jahrgang. Herr Buitenduif erarbeitet ein Curriculum, voraussichtlich muss die „Verfügungsstunde“ dann auf das ganze Schuljahr erweitert werden.
*Medienkompetenz: Der auf den PCs installierte Filter funktioniert nach ersten Schwierigkeiten jetzt befriedigend (keine online-Spiele mehr!), allerdings pauschal und damit für alle Altersstufen gleich. Im Rahmen der Neu-Ausstattung der Computerräume (Hardware, z.T. Mobiliar) zum nächsten Schuljahr wird es eine neue „pädagogische Oberfläche“ geben.
In den 5. Klassen ist im Mai ein als sehr positiv-konstruktiv empfundenes Projekt mit Smiley e.V. (http://www.smiley-ev.de) durchgeführt worden, das sich mit Internet, Computerspielen, Handy- Nutzung und sozialen Netzwerken befasst hat. Besonderes Augenmerk wurde auf vermeintlich kostenlose Angebote eigentlich gebührenpflichtiger Seiten gelegt. Die feste Installation eines solchen Programmes durch Smiley e.V. für alle kommenden 5. Jahrgänge wird geplant. Es gibt von dort auch Angebote für 7. und 8. Klassen und Eltern-Seminare.
(Anmerkung der Schulleitung: Die Landesschulbehörde hat ein generelles Handy-Verbot auf dem Schulgelände für nicht zulässig erklärt, Handys müssen lt. Schulordnung im Unterricht aber abgeschaltet sein).
*Schulinterne Curricula: Die vorgegebenen Fach-Curricula müssen in schulinterne Curricula implementiert werden, diese sind ab Sommer dann auch auf der Homepage abrufbar.
*Mensa: Der Betrieb läuft nach Caterer-Wechsel ohne Beteiligung der Schule an Verwaltung und
Organisation, es gab mehrere positive Rückmeldungen über Organisation, Abbuchungsverfahren
und Geschmack der Mahlzeiten, keine Zahlen über Akzeptanz bzw. durchschnittlich ausgegebene Essen pro Tag. Der Preis ist mit 3,75 € höher als alle anderen Schul-Mensa-Essen der Stadt, allerdings kommen auch keine Zuschüsse vom Schulwerk (an anderen Schulen wird auf unterschiedliche Art und Weise subventioniert). Der Betrieb der Cafeteria trägt sich weiterhin selbst.
*Aktuelle Abiturprüfungen: Reibungsloser Verlauf, erfreuliche Durchschnitts-Note im mündlichen
Abitur mit 10 Punkten.
*Außerschulische Projekte: Eine Seminararbeit von Schülern hat beim Bundeswettbewerb
„Jugend forscht“ in Erfurt einen Sonderpreis in der Kategorie Arbeitswelt errungen, weitere
Förderung wettbewerbsreifer Projekte v.a. über AGs und Seminararbeiten geplant.
Das Andreanum stellt am 2. Juni Räume für den „Tag des Kindergottesdienstes“ zur Verfügung.
Herr Kotlenga berichtet von der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe (nächste am 31.05.2012) und dem Bestreben, auf unterschiedliche Weise Informationen zu sammeln (u.a. Uni Hildesheim / GS Ochtersum) und auf interessante Erfahrungen mit bereits funktionierenden Modellen anderer Schulen (z.B. Gymnasien Wunstorf und Burgdorf) zuzugreifen, um die seit März 2012 geltende Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes mit Einführung einer „inklusiven Schule“ längerfristig umzusetzen.
Als Privatschule ist das Andreanum zunächst nicht verpflichtet, die folgende entsprechende
Anordnung des Kultusministeriums umzusetzen: Weiterführende Schulen nehmen ab 1. August
2013 aufsteigend mit dem 5. Jahrgang Schülerinnen und Schülern mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in allen Förderschwerpunkten im Sekundarbereich I entsprechend der Elternwahl auf.
Allerdings gibt es viele positive Erfahrungen -vor allem aus Grundschulen- mit „Lernen am Vorbild“ für Beeinträchtigte einerseits und besondere Entwicklung sozialer Kompetenz Unbeeinträchtigter andererseits im Miteinander bereits bestehender I-Klassen. Seitens des Schulträgers wird daher gewünscht, eigene Konzepte zu entwickeln und insbesondere einen Bedarfsplan zu erstellen zur Ermittlung des zusätzlichen Raumbedarfes (z.B. um Klassen in Gruppen teilen zu können) und des Personalbedarfes (v.a. Sonderpädagogen) sowie weiterer Maßnahmen (Rampen etc.).
In der Diskussion bleibt ungelöst, wie die dann nicht mehr „zielgleiche Beschulung“ (Abitur) in Zeiten komprimierten Stoffes des G8-Abiturs einerseits , die weniger intensive individuelle therapeutische Betreuung Behinderter andererseits und auch die Zukunft der zu erhaltenden Förderschulen wirklich in Praxis umgesetzt werden kann. Aber auch Minister Althusmann geht nicht von einer schnellen Akzeptanz und Umsetzung aus: „Die schrittweise Einführung der inklusiven Schule wird die nächsten zehn Jahre prägen“.
*Vertretungen bzw. deren Ausfall bitte sofort an die Herren Schulz und Bringewatt melden!
*E-Mail-Adressen aller Lehrkräfte (Verteiler) soll es ab nächstem Schuljahr im Rahmen der
Computer-Umstrukturierung geben
*“Abwimmeln“ für Elternsprechtage („Ihr Kind ist doch gut…“) sollen nicht hingenommen werden, es sollen zeitnah Sondertermine eingefordert werden
*“Auströpfeln“ des Schuljahres bleibt jedes Jahr unvermeidlich…
*Spanisch als Unterrichtsfach wird es zeitnah nicht geben, nützlich wäre bei weiter bestehendem dringendem allgemeinem Wunsch ein offizieller Antrag an den Schulvorstand
TOP 5 Sonstiges
400 Brezeln für das Sommerkonzert am 31.05.2012 um 19.00 Uhr in St. Michaelis werden gebraucht und sukzessive aus der Elternschaft zugesagt.
Es ist mit den bekannten Sichteinschränkungen während des Konzertes in der Kirche zu rechnen.
Auf der nächsten SER-Sitzung am Mittwoch, 10.10.12, werden turnusmäßig Vorstandswahlen stattfinden. Schon jetzt ist absehbar, dass 2 Posten dabei neu besetzt werden müssen.
Für das Protokoll: Gez. Frauke Wegmann, 10 M

