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Der Schulträger

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Austausch mit Pavia

ItalienbilderIn diesem Jahre nahmen sieben ItalienischschülerInnen, wie schon in den Vorjahren, unter der Aufsicht von Signora Malerba Gallistl an dem Schüleraustausch mit der norditalienischen Stadt Pavia, genauer, dem Liceo Taramelli teil. Am Beginn ihrer Reise stand eine lange Zugfahrt, die jedoch wie im Flug verging, da man sich die Schweiz ansehen konnte und Signora Malerba Gallistl aus dem Vokabelnähkästchen ihrer italienischen Jugend plauderte.
Am Abend stießen die sieben auf ihre Austauschschüler, die sie begeistert empfingen, und es begann sofort eine rege Konversation, auf deren Pfaden sich die Andreaner mühten, nicht über die Stolpersteine ihres noch jungen (zweijährigen) Unterrichtes zu stürzen – und es blieb tatsächlich niemand auf der Strecke.

paviadomAm Anfang des Aufenthaltes stand ein langes Wochenende, der Montag war nämlich ein Feiertag, an dem das italienische Volk das Ende des Zweiten Weltkriegs zelebrierte, sodass sich für die Schüler Möglichkeiten ergaben, ihre Gastfamilien besser kennen zu lernen und gemeinsam Eislaufen zu gehen. Natürlich sah man sich auch die Stadt an, die neben einem wunderschönen Fluss, dem Ticino, noch weit mehr zu schauen bot: etwa den mit einer Tragödie verknüpften Dom von Pavia.
Mit den Werktagen begannen dann auch die Schultage der Hildesheimer am Liceo Taramelli, das keine humanistische Schule ist wie das Andreanum, sondern sich mehr auf Naturwissenschaften konzentriert. Die Schüler haben dort immer von 8-13 Uhr Unterricht und so hatte die kleine Gruppe der Fremden nebenher auch noch sehr viel Zeit, eigene Erfahrungen im Umgang mit der Stadt zu sammeln.

Das Finale ihrer Reise bildeten zwei Nachmittagsausflüge in zwei weitere Provinzen Italiens.
In Mailand sahen sie nebst der Scala, der berühmten Einkaufsgalerie und einer sympathischen Leonardo DaVinci-Statue auch das wohl spektakulärste Schaustück europäischer Gotik, den Duomo St. Maria Nascente. Der Bau dieser drittgrößten Kirche der Welt zog sich über Jahrhunderte hin, die farbenprächtigen Fenster im Chor gehören zu den größten der Welt und überdies ist diese Kirche schon interessant, da ihr gotischer Stil sie in Italien zu einer Ausnahme macht. Schade nur, dass die Fassade des Domes restaurationsbedingt gerüstverhangen war.
Einen weiteren Ausflug unternahm die Gruppe in das idyllische Lodi, der den Schülern Gelegenheit zum Lustwandeln und zum frohen, jedoch von der baldigen Trennung leicht getrübten gedanklichen Austausch bot.
Am 30. April war es wieder so weit. Die Schüler verabschiedeten sich unter wehmütigem Seufzen voneinander in Szenen, die ihnen noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Und sie können jetzt viel besser italienisch sprechen.
Gabriel Hasan