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Der Schulträger

Gymnasium Andreanum

Stundentafel

Die Stundentafel des Gymnasium Andreanum

 

Unterrichtsverteilung für die Klassen 5-11 im Schuljahr  2018/19 (Takt 45 min.)

 

 

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Eine PDF-Datei mit der neuen Zeitstruktur gibt es im  Servicebereich (unter "Aktuelles") zum Download:

Henning Lühken

Die Schulverfassung

Schulverfassung für das Gymnasium Andreanum in Hildesheim

(Beschluss des Kuratoriums des Evangelischen Schulwerks der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers vom 25.3.2009, geändert am 8.12.2009)

Präambel


Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers übernimmt mit der Trägerschaft für das Gymnasium Andreanum Verantwortung im öffentlichen Erziehungs- und Bildungsbereich. Ihr Verständnis von Bildung und Erziehung hat seinen Grund im Evangelium von Jesus Christus. Sie möchte deshalb Kindern und Jugendlichen ermöglichen, den Glauben an Jesus Christus zu bejahen, in ihm sprachfähig zu werden und zu bleiben.

Das pädagogische Handeln des Gymnasium Andreanum ist bezogen auf den allgemeinen Bildungsauftrag der Schule und orientiert sich dabei am Geist der Freiheit, Gerechtigkeit und Liebe und damit am christlichen Menschenbild. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu befähigen, Wissen und Kompetenzen herauszubilden, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln und verantwortlich für sich selbst, andere Menschen und Gottes Schöpfung zu leben. Dem Religi-onsunterricht als Pflichtfach für alle Schüler und Schülerinnen kommt für die Orientierung am christlichen Menschenbild eine besondere Aufgabe zu. Schulgottesdienste, diakonisches Handeln und weitere Formen christlichen Lebens und Feierns sind grundlegender Bestandteil der Erziehungs- und Bildungsarbeit des Gymnasium Andreanum.

Auf die Gestaltung des Zusammenlebens in der Schulgemeinschaft wird in besonderer Weise Wert gelegt. Schüler und Schülerinnen sind gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern so-wie den Eltern für die Gestaltung der Schule als Lern- und Lebensort verantwortlich. Lernen und Leben an der Schule ist gekennzeichnet durch wechselseitige Anerkennung und Ermutigung, durch Respekt, Achtung und Rücksichtnahme gegenüber den Anderen, um so die Vor-aussetzungen für eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.

Von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern wird erwartet, dass sie Ziele und Formen einer christlichen Erziehung und Bildung bejahen und in gemeinsamer Verantwortung miteinander verwirklichen wollen. Alle, besonders auch die Schüler und Schülerinnen, die an dieser Schule wirken, sind aufgefordert, diese Schule aktiv mit zu gestalten.

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I. Allgemeine Bestimmungen

 

§ 1
Schulform


Das Gymnasium Andreanum ist ein Gymnasium.

§ 2

Rechtsstellung und Trägerschaft der Schule


(1) Das Gymnasium Andreanum ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule im Sinne des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG). Sie steht in der Trägerschaft der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.


(2) Die Aufgaben des Schulträgers nimmt das Evangelische Schulwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für das Gymnasium Andreanum gemäß der Ordnung des Evangelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (Schulwerksordnung - SchWO) in der jeweils geltenden Fassung wahr.


(3) Das Gymnasium Andreanum ist im Rahmen der Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung eigenverantwortlich in Pla-nung, Durchführung und Auswertung des Unterrichts, in der Erziehung sowie in ihrer Leitung. Leitung, Organisation und Verwaltung der Schule werden weiter durch die Ordnung des Evan-gelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers als Schulträgerin geregelt.


(4) Der Schulleiter oder die Schulleiterin, die weiteren Mitglieder der Schulleitung, die Lehrkräfte, des Schulelternrates und der Klassenelternschaften, des Schülerrates und der Klassenschülerschaften sowie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Schule nehmen ihre Aufgaben in der besonderen Verantwortung wahr, wie sie in der Präambel beschrieben ist.

 

§ 3
Evangelisches Profil und Schulprogramm


(1) Das evangelische Profil, wie es in der Präambel zum Ausdruck kommt, ist Grundlage des Bildungs- und Erziehungshandelns der Schule.


(2) Zum evangelischen Profil gehört die Kooperation auf unterschiedlichen Ebenen mit den Kirchengemeinden und dem Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt. Der Schulleiter oder die Schulleiterin berichtet auf Einladung in den Gremien des Kirchenkreises regelmäßig über die Arbeit der Schule. Vertreter oder Vertreterinnen der Schule können anlassbezogen in diesen Gremien mitarbeiten.


(3) Das Gymnasium Andreanum legt in ihrem Schulprogramm die Grundsätze fest, nach denen sie ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllt. Das Schulprogramm gibt Auskunft darüber, welches Leitbild und welche Entwicklungsziele die pädagogische Arbeit und die sonstigen Tätigkeiten der Schule bestimmen.


(4) Die Schule überprüft und bewertet regelmäßig den Erfolg ihrer Arbeit. Sie plant Verbesserungsmaßnahmen und führt diese nach einer von ihr festgelegten Reihenfolge durch.

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II. Konferenzen und Schulvorstand

 

§ 4
Organe der Schule


(1) In der Schule wirken die Konferenzen, der Schulvorstand, der Schulleiter oder die Schulleiterin und die erweiterte Schulleitung als Organe zusammen.


(2) Im Übrigen gelten für die Konferenzen und den Schulvorstand die Vorschriften des Nieder-sächsischen Schulgesetzes und die dazu ergangenen Erlasse in der jeweils geltenden Fassung entsprechend, soweit nicht in den nachfolgenden Regelungen dieser Schulverfassung etwas anderes geregelt ist.

 

§ 5
Lehrkräftekonferenz


(1) Die an der Schule tätigen Lehrkräfte einschließlich der Schulpastoren und Schulpastorinnen, der pädagogischen Mitarbeitenden, der (Studien-) Referendare und (Studien-) Referendarinnen sowie (Lehramts-) Anwärter und (Lehramts-) Anwärterinnen bilden die Lehrkräftekonferenz.


(2) Die Lehrkräftekonferenz unterstützt die einzelne Lehrkraft und den Schulleiter oder die Schulleiterin bei der Erfüllung des Bildungs  und Erziehungsauftrags der Schule. Sie berät über die bildungs  und erziehungsbezogenen Angelegenheiten der Schule und unterbreitet Vorschläge an


1.     den Schulvorstand für das Leitbild und das Schulprogramm einschließlich des evangelischen Profils, zu dem ein Konzept für Gottesdienste und Andachten gehört,

2.     den Schulvorstand für die Schulordnung,

3.     den Schulvorstand für die Grundsätze der Leistungsbewertung und Beurteilung,

4.     den Schulvorstand für die Grundsätze zur zeitlichen Koordinierung von Hausaufgaben und Leistungsüberprüfungen sowie

5.     die Schulleitung über das Fortbildungskonzept.


(3)  Die Lehrkräftekonferenz entscheidet insbesondere über

1. das Konzept, um Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu fordern,

2. die Grundsätze über die fachliche und pädagogische Gestaltung sowie die allgemeine Ausgestaltung der Unterrichtsinhalte und die Anwendung der Methoden und

3. die Förderung der Zusammenarbeit der Lehrkräfte bei der Gestaltung und Durchfüh-rung des Unterrichts.


(4)  Die Lehrkräftekonferenz kann ein Votum zur Besetzung der Stelle der Schulleiterin oder des Schulleiters sowie weiterer Beförderungs- und Funktionsstellen der erweiterten Schullei-tung gegenüber dem Schulvorstand abgeben.


(5) Die Lehrkräftekonferenz kann sich eine Geschäftsordnung geben.

 

§ 6
Klassenkonferenz


(1) Die stimmberechtigten Mitglieder der Klassenkonferenz sind

1. der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin und

2. die in der Klasse planmäßig tätigen Lehrkräfte, einschließlich der (Studien-) Referendare und (Studien-) Referendarinnen, sowie (Lehramts-) Anwärter und (Lehramts-) Anwärterinnen,

3. je zwei Vertreter oder Vertreterinnen der Eltern sowie der Schüler und Schülerinnen

Die Zahl der Mitglieder nach Satz 1 Nr. 3. darf jedoch die Zahl der Mitglieder nach Satz 1 Nr. 1. und 2. nicht übersteigen.


(2) Bei Entscheidungen über

1.     Grundsätze der Leistungsbewertung und Beurteilung,

2.     Zeugnisse, Versetzungen, Abschlüsse, Übergänge, Überweisungen, Zurückführen und Überspringen

3.     allgemeine Regelungen für das Verhalten in der Schule (Schulordnung) und

4.     Ordnungsmaßnahmen

dürfen sich nur Vertreterinnen und Vertreter der Erziehungsberechtigten sowie der Schüler und Schülerinnen der Stimme enthalten. Bei Entscheidungen über die in Nr.2 genannten Angelegenheiten haben nur diejenigen Mitglieder Stimmrecht, die die Schülerin oder den Schüler planmäßig unterrichtet haben. Die übrigen Mitglieder wirken an der Entscheidung beratend mit.


(3) Die Schulleiterin oder der Schulleiter ist berechtigt, an den Sitzungen teilzunehmen, und kann Klassenkonferenzen auch von sich aus einberufen, wenn sie oder er dies zur Erledigung wichtiger Aufgaben für erforderlich hält. Nimmt sie oder er oder ein anderes Mitglied der Schulleitung an den Klassenkonferenzen zum Schulhalbjahr und Schuljahresende (Zeugnis-konferenzen) an den Sitzungen teil, so führt sie oder er den Vorsitz. Gehört die Schulleiterin oder der Schulleiter der Klassenkonferenz als Mitglied an, so kann sie oder er den Vorsitz in allen Fällen übernehmen. In den übrigen Klassenkonferenzen mit Ausnahme der Konferenz über Ordnungsmaßnahmen (§17) führt der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin den Vorsitz.


(4) Die Aufgaben und das Verfahren der Klassenkonferenz ergeben sich aus entsprechender Anwendung des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung.

 

§ 7
Fachkonferenz


(1) Die stimmberechtigten Mitglieder der Fachkonferenz sind

1. die in dem jeweiligen fachlichen Bereich tätigen Lehrkräfte, einschließlich der (Studien-) Referendare und (Studien-) Referendarinnen, sowie (Lehramts-) Anwärter und (Lehramts-) Anwärterinnen, und

2. je bis zu drei Vertreter oder Vertreterinnen der Eltern sowie der Schüler und Schülerinnen, deren Gesamtzahlen um ein Mitglied unter der Zahl der Mitglieder nach Nummer 1 liegen muss.

Die Zahl der Mitglieder nach Satz 1 Nr. 2. darf jedoch die Zahl der Mitglieder nach Satz 1 Nr. 1. nicht übersteigen.


Beratende Mitglieder sind die weiteren Lehrkräfte entsprechend den Vorschriften des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung.


(2) Den Vorsitz führt die Lehrkraft, die von dem Schulleiter oder der Schulleiterin damit beauftragt worden ist. Die Fachkonferenz kann hierzu einen Vorschlag machen.


(3) Die Aufgaben und Verfahren der Fachkonferenz ergeben sich aus den Vorschriften des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung.

 

§ 8
Schulvorstand


(1) Am Gymnasium Andreanum besteht ein Schulvorstand.


(2) Die stimmberechtigten Mitglieder des Schulvorstandes sind

1. der Schulleiter oder die Schulleiterin als Vorsitzender oder Vorsitzende,

2. ein weiteres Mitglied der Schulleitung und neun Lehrkräfte,

3. fünf Elternvertreter,

4. fünf Schülervertreter sowie

5. ein Vertreter oder eine Vertreterin des Kirchenkreises Hildesheim-Sarstedt.

Die Mitglieder nach Satz 1 Nr. 2 werden von der Lehrkräftekonferenz, die Mitglieder nach Satz 1 Nr. 3 vom Schulelternrat, die Mitglieder nach Satz 1 Nr. 4 vom Schülerrat und das Mitglied nach Satz 1 Nr. 5 vom Kirchenkreisvorstand jeweils für zwei Jahre gewählt. Die Vertreter und Vertreterinnen nach Nummern 3 und 4 sollen in der Regel Mitglied einer Kirche sein. Für die Vertreter und Vertreterinnen nach den Nummern 2 bis 4 werden jeweils mindestens zwei Vertreter oder Vertreterinnen gewählt.


(3) Auf Beschluss des Schulvorstandes nimmt der stellvertretende Schulleiter oder die stellvertretende Schulleiterin, sofern er oder sie nicht Mitglied nach Absatz 2 Satz 2 ist, sowie ein Mit-glied der Mitarbeitervertretung an den Sitzungen des Schulvorstandes mit beratender Stimme teil.


(4) Ein Vertreter oder eine Vertreterin des Evangelischen Schulwerks der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers kann an den Sitzungen des Schulvorstandes mit Rede-, aber ohne Stimmrecht teilnehmen. Er oder sie erhält die Einladung und alle Unterlagen zu den Sitzungen.    


(5) Der Schulvorstand kann weitere Personen als beratende Mitglieder berufen. Zu bestimm-ten Tagesordnungspunkten können Gäste eingeladen werden.     


(6) Die Sitzungen des Schulvorstandes sind nicht öffentlich. Der Schulvorstand kann die Öffentlichkeit ganz oder teilweise in nicht öffentlicher Sitzung beschließen. Er tagt auf Einladung der Schulleiterin oder des Schulleiters bei Bedarf, mindestens aber einmal pro Schulhalbjahr. Eine Sitzung kann auch von drei Mitgliedern des Schulvorstandes bei Nennung des Tagesordnungspunktes beantragt werden.    


(7) Bei Stimmengleichheit entscheidet der Schulleiter oder die Schulleiterin.


(8) Der Schulvorstand kann sich eine Ordnung geben.

 

§ 9
Aufgaben und Beteiligung des Schulvorstandes


(1) Der Schulleiter oder die Schulleiterin unterrichtet den Schulvorstand über alle wesentlichen Angelegenheiten der Schule, insbesondere über die Umsetzung des Schulprogramms sowie den Stand der Verbesserungsmaßnahmen zur Qualität der Arbeit der Schule.


(2) Der Schulvorstand entscheidet über

1.     die Grundsätze der Unterrichtsverteilung, der Stundenpläne und der Klasseneinteilung,

2.     das Leitbild und das Schulprogramm einschließlich des evangelischen Profils, zu dem ein Konzept für Gottesdienste und Andachten gehört, sowie ggf. über die Änderungs-vorgaben auf Beschluss des Kuratoriums des Evangelischen Schulwerkes der Evange-lisch-lutherischen Landeskirche Hannovers,

3.     die Schulordnung auf Vorschlag der Lehrkräftekonferenz,

4.     den Schulentwicklungsprozess und die Evaluation innerhalb des Verantwortungs-bereiches der Schule,

5.     die Grundsätze der Leistungsbewertung und Beurteilung auf Vorschlag der Lehrkräftekonferenz,

6.     die Grundsätze zur zeitlichen Koordinierung von Hausaufgaben und Leistungs-überprüfungen auf Vorschlag der Lehrkräftekonferenz,

7.     die Grundsätze für die Durchführung von Klassenfahrten, Schullandheimaufenthalten, Wandertagen und Exkursionen,

8.     die Einrichtung von Teilkonferenzen und Ausschüssen,

9.     Anträge der Fachkonferenzen,

10. unterrichtsfreie Tage in Einzelfällen und die allgemeine Terminplanung,

11. die Regelungen für die Durchführung der Elternsprechtage und der Schüler-sprechtage,

12. das Förder- und Forderkonzept auf Vorschlag der Lehrkräftekonferenz,

13. die Ausgestaltung der Stundentafel,

14. die Grundsätze der Schulpartnerschaften,

15. Vorschläge zur Ausgestaltung und Ausstattung der Schulanlagen und

16. den Plan über die Verwendung der Haushaltsmittel für Lehr- und Lernmittel,

17. den Vorschlag an das Kuratorium des Evangelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers zur Besetzung der Stelle der Schulleiterin oder des Schulleiters, der stellvertretenden Schulleiterin oder des stellvertretenden Schulleiters sowie der Funktionsstellen der erweiterten Schulleitung,

18. im Übrigen über alle Fragen von grundsätzlicher Bedeutung, soweit nicht eine andere Zuständigkeit gegeben ist.


(3) Der Schulvorstand ist in allen wichtigen Fragen der Zusammenarbeit mit dem Evangeli-schen Schulwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers anzuhören.

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III. Schulleitung

 

§ 10
Schulleitung


(1) Die Gesamtverantwortung für die Schule und deren Qualitätsentwicklung und –sicherung trägt der Schulleiter oder die Schulleiterin. Handlungsleitend sind dabei die Verfassung, das evangelische Profil und das Schulprogramm der Schule.


(2) Die Stellung der Schulleiterin oder des Schulleiters richtet sich nach den Vorschriften des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung.


(3) Der Schulleiter oder die Schulleiterin hat die Haushaltsmittel, die der Schule zur Verfügung gestellt werden, zu bewirtschaften und über die Verwendung der Haushaltsmittel gegenüber dem Kuratorium des Evangelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers Rechnung zu legen.


(4) Der Schulleiter oder die Schulleiterin sucht in Abstimmung mit dem Evangelischen Schul-werk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers den Dialog mit den Trägern und Verantwortlichen für die kommunalen und privaten Schulen über die pädagogische und inhalt-liche Weiterentwicklung von Schulen und fördert die Zusammenarbeit zwischen der evangeli-schen Schule und den übrigen Schulen vor Ort.


(5) Die erweiterte Schulleitung besteht aus dem Schulleiter oder der Schulleiterin, dem stellvertretenden Schulleiter oder der stellvertretenden Schulleiterin sowie ggf. den Inhaberinnen und Inhabern von Funktionsstellen mit Schulleitungsaufgaben. Der Schulleiter oder die Schul-leiterin legt die Aufgabenbereiche innerhalb der kollegialen Schulleitung fest.

 

 

§ 11
Besetzung der Leitungsstellen


Für die Besetzung der Stellen der Schulleiterin oder des Schulleiters sowie der weiteren Funk-tionsstellen gilt  das folgende Besetzungsverfahren. Das Landeskirchenamt beruft den Schulleiter oder die Schulleiterin und den stellvertretenden Schulleiter oder  die stellvertretende Schulleiterin; das Kuratorium des Evangelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers kann dem Landeskirchenamt einen Vorschlag unterbreiten. Bei den übrigen Funktionsstellenbesetzungen entscheidet und beruft das Kuratorium nach Maßgabe der Ordnung des Evangelischen Schulwerkes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Der Schulvorstand kann dem Kuratorium in den Fällen nach Satz 2 und 3 einen Vorschlag unterbreiten. Neu eingestellte Schulleiter oder Schulleiterinnen und stellvertretende Schulleiter und stellvertretende Schulleiterinnen müssen evangelischer Konfession sein.

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IV. Eltern- und Schülervertretung

 

§ 12
Elternvertretung


Am Gymnasium Andreanum besteht eine Elternvertretung. Für sie gilt der Fünfte Teil des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung entsprechend. Die Elternvertretung gibt sich eine Ordnung. Die gewählten Elternvertreter und Elternvertreterinnen im Schulvorstand sollten Mitglied einer Kirche sein.

 

§ 13
Schülervertretung


Am Gymnasium Andreanum besteht eine Schülervertretung. Für sie gilt der Vierte Teil, vierter Abschnitt, des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung entsprechend. Die Schülervertretung kann sich eine Ordnung geben. Die gewählten Schülervertreter und Schülervertreterinnen im Schulvorstand sollten Mitglied einer Kirche sein.

 

V. Rechtsverhältnis zur Schule

 

§ 14
Schulvertrag


(1) Die Aufnahme in das Gymnasium Andreanum wird beim Schulleiter oder bei der Schulleiterin schriftlich beantragt. Über die Aufnahme der Schüler und Schülerinnen entscheidet der Schulleiter oder die Schulleiterin nach den Aufnahmegrundsätzen für das Gymnasium Andreanum.


(2) Grundlage für das Rechtsverhältnis zwischen dem Schüler oder der Schülerin und dem Gymnasium Andreanum ist ein Schulvertrag. Mit dem Schulvertrag erkennen der Schüler oder die Schülerin und ihre Erziehungsberechtigten, bei Volljährigkeit der Schüler oder die Schülerin, die für das Gymnasium Andreanum erlassenen Ordnungen an.

 

§ 15
Schulgeld


(1) Das Gymnasium Andreanum erhebt gemäß einer vom Evangelischen Schulwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers erlassenen Schulgeldordnung Schulgeld.


(2) Das Schulgeld kann auf Antrag im Rahmen der zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel beim Evangelischen Schulwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers ermäßigt oder erlassen werden. Das Nähere regelt die Schulgeldordnung.

 

§ 16
Beendigung des Schulvertrages


Der Schulvertrag endet

1.     mit der Entlassung aus der Schule nach Erreichen eines Schulabschlusses,

2.     bei Schulwechsel,

3.     wenn der Schüler oder die Schülerin nach den für die Schule geltenden Zeugnis-, Versetzungs- oder Prüfungsordnungen die Schule verlassen muss,

4.     bei Verweisung von der Schule oder

5.     durch Kündigung.

 

§ 17
Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen


Erziehungsmittel können von einzelnen Lehrkräften oder von der Klassenkonferenz angewendet werden. Über Ordnungsmaßnahmen beschließt die Klassenkonferenz unter Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters oder eines von ihr oder ihm bestimmten Mitgliedes der Schulleitung. Im Übrigen gelten die Vorschriften des Niedersächsischen Schulgesetzes in der jeweils geltenden Fassung über Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen.

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VI. Schlussbestimmungen

 

§ 18
Inkrafttreten, Außerkrafttreten


(1) Diese Schulverfassung tritt am 26. März 2009 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Schulverfassung vom 14. Januar 2003 außer Kraft.


(2) Die Mitglieder der bisherigen Konferenzen bleiben bis zur Bildung der Konferenzen nach dieser Schulverfassung im Amt.


Hannover, 25.März 2009


Evangelisches Schulwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

Das Kuratorium

(L.S.)   (Gäfgen-Track)

 

Die  Schulverfassung des Andreanum als PDF-Datei herunterladen 

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Die Schulordnung

 Schulordnung für das Gymnasium Andreanum Hildesheim

           (Beschluss der Ständigen Konferenz vom 14.03.2018)   
 
 
 

Kapitel 1

 

Grundlegende Regeln des Zusammenlebens in der Schule

  • Wir begegnen einander mit Respekt. Das bedeutet unter anderem, die anderen ausreden zu lassen, ihnen zuzuhören, ihrer Meinung Raum zu geben und die Verletzung ihrer Gefühle zu vermeiden.
  • Meinungsverschiedenheiten sollen gewaltfrei beigelegt werden.
  • Alle haben das Recht auf ungestörtes Lernen und Arbeiten.
  • Das Eigentum von Schule und Mitschülern wird respektiert.
  • Für die Sauberkeit in der Schule sind alle verantwortlich.

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Kapitel 2

Regelungen für einzelne Bereiche

Änderungen in diesem Abschnitt sind durch den Schulleiter oder dessen zuständige Mitarbeiter möglich (auch ohne Beschluss der Ständigen Konferenz).

 

2.1 Klassenräume

2.1.1  
Die Schülerinnen/Schüler sorgen sowohl in ihren wie auch in fremden Klassenzimmern dafür, dass die Räume sich in einem ordentlichen Zustand befinden.

2.1.2  
Insbesondere wird darauf geachtet, dass bei der Nutzung fremder Klassenräume
- bei einer möglichen Umstellung die ursprüngliche Position der Tische und Stühle wieder hergestellt wird,
- die Tischplatten nicht bemalt oder beschädigt werden
- Bücher und andere Materialien, Aushänge usw. in fremden Räumen nicht beschädigt oder verlegt, private Unterlagen nicht eingesehen werden
- Mitgebrachtes Geschirr oder Flaschen wieder mitgenommen und gegebenenfalls in die Cafeteria zurückgebracht werden
- Beim Wechsel von Klassenräumen warten Schülerinnen und Schüler ohne zu drängeln, bis die jeweilige Klasse den Raum verlassen hat.

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2.2  Pausen 
2.2.1  
Die Schülerinnen und Schüler verlassen in den großen Pausen die Klassenräume, die von der Lehrerin oder dem Lehrer abgeschlossen werden.
2.2.2. 
Der Haupthof und das Gelände neben der Turnhalle stehen für die aktive Pause zur Verfügung. (Der Westhof soll Ruhezone ohne Ballspiele sein).

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2.3  Freistunden und Mittagspause 
2.3.1  
Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 dürfen das Schulgelände nicht verlassen
2.3.2  
Störungen des Unterrichtes sind zu vermeiden. Den Schülerinnen und Schülern stehen nur der Klassenraum, der Haupthof, das Gelände neben der Turnhalle, die Aufenthaltsräume (Eingangshalle und Cafeteria) und die Bibliothek zur Verfügung.  Für die Bibliothek gilt eine besondere Ordnung.
2.3.3
Fußballspielen ist auf dem Sportplatz gestattet. Sollte dort nicht genug Platz sein, darf auch auf dem Schulhof im Bereich des Tores an der Klosterstraße gespielt werden.
2.3.4
Im Innenhof zwischen Ost- und Westrakt sollen Störungen des Unterrichts im Westtrakt vermieden werden. Der Westhof ist Ruhezone ohne Ballspiele.

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2.4 Gebrauch von elektronischen Kommunikationsmitteln
2.4.1
Der Gebrauch von Handys und anderen elektronischen Kommunikationsmitteln soll in der Schule bewusst  und verantwortungsvoll erfolgen.
2.4.2  
Während des Unterrichts sind Handys u. ä. ausgeschaltet. Die Nutzung für Unterrichtszwecke ist nur mit ausdrücklicher
Genehmigung der Fachlehrer/innen zulässig.
Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I dürfen ihre Handys nur in den großen Pausen benutzen
2.4.3
Kontakte zwischen Eltern und Kindern während der Schulzeit über elektronische Medien sollen sich auf Notfälle beschränken
2.4.4
Es ist grundsätzlich verboten, in der Schule Personen ohne deren Einwilligung zu filmen, zu fotografieren oder von ihnen Tonaufzeichnungen zu machen. Die Veröffentlichung von Aufnahmen von Personen ist nur mit ihrem ausdrücklichen Einverständnis zulässig.
2.4.5
Kommunikation in den Klassenräumen des Hauptgebäudes soll außerhalb der Unterrichtszeiten direkt und nicht auf elektronischem Wege erfolgen.
2.4.6
Bei Verstößen gegen diese Regeln können Handys u. ä. vorübergehen eingezogen werden.

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2.5  Cafeteria
2.5.1
Die Cafeteria soll die Möglichkeit bieten sich in freundlicher Atmosphäre in Pausen oder Freistunden zu stärken, zu unterhalten oder zu lernen.
2.5.2 Damit alles reibungslos funktioniert, sind auch hier einige Regeln einzuhalten
- Alle Schüler / Lehrer stellen sich von rechts an und drängeln nicht vor.
- Abfälle von Tisch und Boden sollen in die dafür vorgesehenen Abfalleimer geworfen werden. Für verschmutzte Tische stehen Eimer mit Lappen auf den Servierwagen. Jeder verlässt seinen Platz sauber.
- Geschirr wird in die Cafeteria zurückgebracht. Es gehört z. B. nicht in die Klassenräume bzw. das Lehrerzimmer, auf den Schulhof oder den Sportplatz.
- Wenn die Pausen beendet sind, muss die Lautstärke im Cafeteriabereich angemessen sein, sodass der Unterricht in den Klassenräumen nicht gestört wird:
- Wenn die Tischordnung verändert wird, soll beim Verlassen der Cafeteria die alte Ordnung wieder hergestellt werden.

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2.6  Toiletten
2.6.1 
Die Sorge für die Sauberkeit und die bestimmungsgemäße Nutzung der Toiletten wird als selbstverständlich vorausgesetzt.
2.6.2
Der Respekt der Intimsphäre von Mitschülerinnen und Mitschülern wird dadurch gewährleistet, dass weder versucht wird verschlossene Toilettentüren zu öffnen und/oder über oder unter den Türen z. B. mit dem Handy zu fotografieren. 

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2.7  Turnhalle
2.7.1
Das Sporthallengebäude darf nur unter Aufsicht einer Lehrkraft oder eines Übungsleiters betreten werden, um Gefahren  und Beschädigungen vorzubeugen.
2.7.2  
Alle Eingänge müssen nach dem Unterricht verschlossen sein. Auch die Tür in Richtung Sportplatz muss besonders am Ende des Nachmittagsunterrichts überprüft werden.
2.7.3
Die Sporthalle darf nur mit geeigneten Hallensportschuhen genutzt werden.
2.7.4  
Fahrräder müssen draußen bleiben und an den dafür vorgesehenen Orten abgestellt werden.
2.7.5  
Der Geräteraum ist kein Aufenthaltsplatz und wird nur zum Transport von Geräten betreten.
2.7.6  
Jeder Benutzer ist für die Ordnung in Geräteräumen und Schränken verantwortlich und trägt dafür Sorge, dass keine Geräte Schaden nehmen und der Nachfolgenutzer ungehindert Zugang zu den Geräten hat.
2.7.7  
Alle Geräte sollen von den Benutzern in geeigneter Weise gehandhabt werden und nach Gebrauch an den vorgesehenen Plätzen gelagert werden.
2.7.8
Lehrer und Übungsleiter tragen die Verantwortung für ihre Gruppen und nehmen eine entsprechende Einweisung vor.
2.7.9
Auch Kleingeräte wie Bälle, Bänder oder Tischtennis- oder Badmintonschläger sind adäquat zu behandeln und Beschädigungen und Verluste durch Überprüfung der Gerätemenge zu vermeiden.

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2.8  Parkplatz
2.8.1
Der Schulparkplatz am Hagentorwall ist während der Unterrichtszeit ausschließlich ein Parkplatz für Lehrkräfte und Mitarbeiter.
2.8.2  
Eltern sollen aus Sicherheitsgründen zum Bringen und Abholen ihrer Kinder nicht auf den oberen Abschnitt des Hagentorwalls und den Parkplatz fahren, da dort durch die gemeinsame Nutzung durch Autos und Fußgänger ohnehin große Enge herrscht.
2.8.3  
Ab 14.00 Uhr steht der Parkplatz auch Schülerinnen und Schülern, Eltern und Teilnehmern von Aktivitäten im Schulgebäude und in der Sporthalle zur Verfügung.
2.8.4  
Am Samstag und Sonntag ist der Parkplatz geschlossen zu halten.
2.8.5
Der Parkplatz auf dem Hof des Telemannhauses wird während der Unterrichtszeit ausschließlich von den Lehrkräften genutzt denen dort ein Platz zugewiesen ist. Die Zuweisung erfolgt durch die Mitarbeitervertretung.

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2.9  Bibliothek

Es besteht eine gesonderte Benutzerordnung für die Bibliothek.

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Kapitel 3

Überall dort, wo Menschen miteinander umgehen, entsteht Gesprächsbedarf. Gerade auch in Schulen treffen unterschiedliche Auffassungen, Meinungen und Erwartungen aufeinander. Diese ins Gespräch zu bringen, Gemeinsamkeiten wahrzunehmen und Unterschiede zu erkennen, um ggf. Konflikte zu klären und Lösungen zu finden, ist uns wichtig. Rückmeldungen und Anfragen geben die Möglichkeit, eigenes Verhalten anders wahrzunehmen, und bergen eine Chance zur Weiterentwicklung unserer Schule. Fragen und Hinweise nehmen wir ernst.

Ein konstruktiver, klarer Umgang mit Fragen und Hinweisen braucht einheitliche, allen transparente Abläufe, die wir im Folgenden beschrieben haben. Wir glauben, dass diese Festlegungen besonders in schwierigen Gesprächssituationen Orientierung bieten können.

Grundsätzlich gilt: Wir sprechen miteinander, nicht übereinander.

Dafür haben wir einen Instanzenweg beschrieben, der einzuhalten ist  .

Jede Gesprächsseite kann, sofern sie diese im Vorfeld bekannt gibt, eine Person ihres Vertrauens hinzuziehen. Mitglieder des Beratungsteams und der Schulsozialarbeit stehen beratend zur Verfügung.

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 3.1  Kontaktaufnahme

3.1.1  
Ein Kontaktwunsch wird mündlich oder schriftlich signalisiert, in der Regel über die Email-Adresse „[Kürzel]@andreanum.de“.
3.1.2  
Das inhaltliche Anliegen des Gesprächswunsches wird dabei genannt. (Als Angebot steht alternativ das Formular „Bitte um Kontaktaufnahme (Anlage 2) “ zur Verfügung.

3.1.3  
Innerhalb von zwei bis drei Tagen sollte eine Antwort (sowohl von Lehrer-, Eltern- und Schülerseite) erfolgen (Krankheit, Wochenende, Abwesenheit etc. ausgenommen).
3.1.4  
Innerhalb von sieben bis zehn Tagen sollte ggf. ein Gespräch stattfinden.
3.1.5  
Es sollten Termine zur Auswahl angeboten werden, die nicht nur vormittags liegen. Alternativ könnte ein Gespräch nach Anmeldung in der vom Lehrer / der Lehrerin anfangs des Schulhalbjahrs festgelegten Sprechstunde erfolgen. Informationen darüber gibt es im Sekretariat oder bei dem Lehrer / der Lehrerin.
3.1.6  
Erfolgt nach zweimaliger Kontaktaufnahme keine Antwort bzw. findet kein Gespräch statt, wird der nachfolgend Zuständige angesprochen (siehe Anlage 1). 
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3.2   Gespräch

3.2.1  
Der Gesprächssuchende formuliert sein Anliegen.
3.2.2  
Es findet ein gegenseitiges Wahrnehmen statt, ein Darstellen von Ein­schätzungen zu einer Situation oder Haltungen zu einer Fragestellung, ein Klären etc.
3.2.3
Unterschiede dürfen stehen bleiben.
3.2.4  
Ziel ist eine gemeinsame Strategie des Umgangs mit der Situation.
3.2.5  
Rhetorische Abwehrstrategien (abwerten, angreifen, rechtfertigen, sich empören etc.) werden nicht verwendet.
3.2.6  
Gefühle (Ärger bspw.) werden nicht ausagiert.
3.2.7  
Der Ton ist sachlich, die Haltung zugewandt.

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3.3  Ergebnis
3.3.1
Werden Unterschiede in der Wahrnehmung, Einschätzung, Umgehensweise etc. in der besprochenen Frage deutlich und zeigt sich darüber für beide Gesprächspartner eine Grenze, wird der nachfolgend Zuständige ange­sprochen.
3.3.2  
Werden Maßnahmen o. ä. entwickelt, die zu einer Lösung beitragen könnten, werden diese formuliert. Es wird eine Frist vereinbart (etwa zwei bis drei Wochen), innerhalb derer diese umgesetzt werden.
3.3.3  
Ein zweiter Austausch zum Gespräch über mögliche Veränderungen oder weitere Maßnahmen wird vereinbart.
3.3.4
Die Maßnahmen werden umgesetzt.
3.3.5  
Eine weitere Kontaktaufnahme findet während dieser Zeit nicht statt.
3.3.6
Das zweite Gespräch (ggf. telefonisch oder per Mail) findet statt.
3.3.7  
Es gibt eine Lösung oder Klärung. / Es werden weitere Maßnahmen vereinbart. / Es wird vereinbart, den nachfolgend  Zuständigen anzusprechen.
3.3.8  
Es sollte ein Protokoll angefertigt werden, um Eindeutigkeit und Verbindlichkeit herzustellen. Als Angebot steht das Formular „Vereinbarungen“  (Anlage 3) zur Verfügung.

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3.4 Formulierungshilfen 

3.4.1.
Anliegen: Wunsch nach … (Sitzplatzänderung) / Information über ... (Leistungsstand)/ Begründung für … (mündliche  Notengebung) / Sorge um … (Entwicklung der Leistungen) / Suche nach .../ Unterstützung bei …
3.4.2. 
Wahrnehmen: Ich habe verstanden / sehe / nehme wahr / mir wird klar, Ihnen geht es um … (Gerechtigkeit in der Notengebung) /
Sie sind der Ansicht, ... ist nicht genügend im Blick / Sie befürchten, etwas ... ist nicht genügend gewahrt / Ihnen ist wichtig …
3.4.3
Anfragen: Was ist der Hintergrund Ihrer Frage? Worum geht es Ihnen genau? Was wäre für Sie eine gute Lösung?  Damit ich es besser verstehe, das Problem besteht für Sie also darin, …
3.4.4.
Positionen klären und Beziehung halten: Uns beiden ist … wichtig, in der Umsetzung bleiben wir unterschiedlicher Ansicht. /
Wir werden zu keiner gemeinsamen Sichtweise finden, wenn ich Ihre Position auch verstehen kann. Ich schlage vor, dass …

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Und hier die Schulordnung zum


 

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Sprachenfolge

Sprachkompetenz und Sprachbewusstsein

Alle Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 drei Fremdsprachen zu erlernen. Charakteristisch für das Gymnasium Andreanum ist die Verbindung von alten und neuen Sprachen: Zur Entwicklung von Kommunikationsfähigkeit tritt das Nachdenken über Sprache und die Begegnung mit Grundlagen unserer Kultur.

Die Sprachenfolge:

  • Lateinplus (ab Jahrgangsstufe 5)
  • Englisch (wird aus der Grundschule fortgeführt)
  • Griechisch oder Französisch (ab Jahrgangsstufe 8)

oder

  • Englisch (wird fortgeführt)
  • Latein (ab Jahrgangsstufe 6)
  • Griechisch oder Französisch (ab Jahrgangsstufe 8)

 

Zu Beginn der Oberstufe können Italienisch oder Französisch als neu beginnende Fremdsprachen gewählt werden. Spanisch wird als Arbeitsgemeinschaft angeboten.

 

Alternative Wahlpflichtfächer: Profil B oder C

Anstelle der dritten Fremdsprache (Griechisch oder Französisch) können im 8. Jahrgang auch das naturwissenschaftliche Wahlpflichtfach C oder das gesellschaftswissenschaftliche Wahlpflichtfach B gewählt werden. Diese beiden Wahlpflichtfächer beschäftigen sich mit Inhalten, die im sonstigen natur- bzw. gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht nicht behandelt werden.

 

Weitere Beiträge ...

  1. Profil und Ziele
  2. Sekretariat