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Der Schulträger

Eine Hymne für die Rose und Europa

Hildeshymne

Uraufführung im Andreanum 

Hildesheim. Zukünftiges wehte durch die voll besetzte Sporthalle des Gymnasium Andreanum. Rund 700 Konzertbesucher erlebten am Sonntag die Uraufführung der Hildesheim-Hymne „Der Weg der Rose“. 

Ein 130-köpfiger Chor aus Schülern, Ehemaligen, Lehrern, und Eltern führte das Werk auf, unterstützt von einem 80-köpfigen Orchester des Gymnasiums und der Musikschule. Schüler des Andreanums haben das Hymnenrondo mit Hilfe des Komponisten Stefan Wurz geschaffen und orchestriert. Das Publikum spendete langen, tosenden Applaus. 

Die Idee ist vor anderthalb Jahren entstanden. Detlef Hartmann und Volkmar Dietrich von der Musikschule luden die Fachschaft Musik des Gymnasiums ein, um Kooperationsmöglichkeiten zu besprechen. Dabei wurde die Hymnenidee geboren. 

 

 

Im August 2018 startete das Andreanum einen Ideenwettbewerb. Mehrere Klassen befassten sich mit dem Thema Hymne – und mit dem, was Hildesheim ausmacht. Einige Schüler erlernten zudem Notenschreibprogramme – insgesamt 75 Jugendliche machten mit. 30 musikalische Beiträge und Textentwürfe waren das Resultat. Das Hym- nenthema stammt von Lea Rischmüller, Emilie Martha Blohmer und Mia Sophie Gattermann, auch die anderen Ideen wurden in der fast zehnminütigen Komposition mit verarbeitet. 

Die Kooperation Musikschule und Andreanum sei beispielhaft für Europa, sagte Rektor Dirk Wilkening: „Eine symbolische Antwort, wie wir miteinander umgehen. Jeder hat seine Stimme, jeder hat Raum.“ 

Das bisher gehörte Werk sei länger als eine gewöhnliche Hymne, erklärte Musikschulleiter Detlef Hartmann. „Das Ziel ist, dass dieses heutige Ergebnis zum Vorspiel, zur Ouvertüre eines viel größeren Werkes werden soll, wenn wir dann Kulturhauptstadt werden.“ Hartmann regte die Gründung der „Viel- Harmonie Hildesheim“ an. 

ran 

© Archiv Hildesheimer Allgemeine Zeitung [HAZ ], 20.03.2019

 

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