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Der Schulträger

10 E 2 besucht das NLWKN

BKY 1967Was verbirgt sich hinter der Abkürzung NLWKN? Wir, die Klasse 10 E 2, haben am 14.03.2019 den NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) im Rahmen unseres Physikunterrichtes besucht. Dabei hat uns hat vor allem das Thema Strahlenschutz interessiert.

Um 9.45 Uhr wurden wir von Frau Dr. Rupprecht und weiteren Mitarbeiter/-innen begrüßt, die uns die Aufgaben der Landesbetriebe für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz vorgestellt haben.

Insgesamt gibt es in Deutschland 11 Betriebsstellen mit insgesamt ca. 1400 Mitarbeiter/-innen, die sich mit dem Thema Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz beschäftigen.

 

BKY 1973

Die Betriebsstelle Hannover- Hildesheim hat ca. 280 Mitarbeiter/-innen, von denen 23 beim Strahlenschutz arbeiten.

Das NLWKN kümmert sich- wie der Name schon sagt- um Naturschutz, Gewässerschutz, Hochwasserschutz und Hochwasservorhersage, sowie um die Überwachung von kerntechnischen Anlagen und aktiven Kernkraftwerken, wie die im Emsland und die nur 50 km von Hildesheim entfernte Anlage in Grohnde. Darüber hinaus überwachen sie den Abbau kerntechnischer Anlagen, wie das an der Unterweser, in Stade, in Lingen und in Gorleben.
Eine weitere wichtige Aufgabe des NLWKN ist die Beratung im Katastrophenschutz.

Ab 10.00 Uhr wurden uns dann die verschiedenen Aufgaben des Strahlenschutzes genauer erklärt. Das sind der Schutz vor nichtionisierender Strahlung, die nuklearspezifische Gefahrenabwehr und die Überwachung kerntechnischer Anlagen.

Um 10.45 Uhr wurden wir dann in drei Gruppen eingeteilt und haben so das Gelände erkunden und mit weiteren Experten sprechen können. Diese haben uns dann mehr über die verschiedenen Messgeräte zum Nachweis ionisierender Strahlung erzählt. Zum Transport gefährlicher Stoffe dient ein spezielles Einsatz-Fahrzeug des NLWKN, das uns ausführlich vorgestellt wurde.

BKY 1995

In einem Labor wurden uns Messgeräte zur Bestimmung der Leistung von Laser-Pointern vorgeführt. Dass nicht alle Geräte die deutschen Sicherheitsbestimmungen erfüllen, verdeutlichte ein chinesischer Printer, dessen Lasereinheit durch zwei Eimer Wasser(!) gekühlt werden sollte.

Gegen 12.00 Uhr sind wir dann mit neuem Wissen und neuen Erfahrungen per Bus wieder zum Bahnhof gefahren.


Besonders in Erinnerung blieben uns einige kuriose Informationen aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel, dass Zahnpasta oder kleine Dosen Trinkwasser um 1920 absichtlich mit dem radioaktiven Radon versetzt wurden um als "Wundermittel" Krankheiten zu heilen.

Für diesen lehrreichen Vormittag möchten wir uns herzlich bei den Mitarbeiter/-innen des NLWKN/ Abteilung Strahlenschutz bedanken.

Nick Henker für die 10 E 2