Zum Schul-IServ...

IServ Logo klein RGB clean

 

 


geht es hier

Aus der Galerie

Der Schulträger

„Informatik? Da bin ich auf jeden Fall dabei!“

Uni schnuppern Informatik 4Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Andreanum haben in dieser Woche eine Informatikvorlesung in der Universität besucht. Die Elftklässlerin Dana Leonie sagt über das Angebot der Uni, in eine Vorlesung zu schnuppern: „Es ist wichtig, vor dem Abitur so viel wie möglich auszuprobieren, damit man sieht: Was ist passend für mich? Und es ist definitiv eine gute Chance, zu schauen, wie das hier in der Uni ist – den Studienalltag kenne ich ja noch gar nicht.“

Ein Dienstagmittag im Hörsaal 1 am Hauptcampus. Informatikprofessor Klaus Schmid beginnt die Vorlesung „Einführung in die Informatik“, dieses Mal befassen sich die Studienanfängerinnen und Studienanfänger mit den Grundlagen von Programmiersprachen wie Variablen und Anweisungen, Fallunterscheidungen und Schleifen. „Wie lassen sich Werte speichern? Wie können wir Verarbeitung beschreiben? Welche grundsätzlichen Möglichkeiten gibt es dazu?“, fragt Klaus Schmid seine Studierenden. 

Uni schnuppern Informatik 6In den kommenden drei Jahren werden die Studentinnen und Studenten der verschiedenen Informatikstudiengänge Grundkonzepte der Informatik wie Modellierung und Programmierung, der Künstlichen Intelligenz und des Software Engineering erlernen. Sie werden lernen Softwaresysteme zu entwickeln und sich zum Beispiel mit Algorithmen, Datenstrukturen, intelligenten Informationssystemen oder Produktions- und Logistikmanagement befassen. Zu den Informatikstudiengängen der Universität zählen „Wirtschaftsinformatik“, „Angewandte Informatik“, „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ und „Data Analytics“. Die Informatik an der Universität Hildesheim boomt, mittlerweile lernen fast 900 Studierende in diesen Studiengängen. Studienprogramme wie Data Analytics sind auch weltweit sehr gefragt und die Hildesheimer Studienplätze heiß begehrt.


Schülerin: „Ich finde Informatik cool und es ist eine Option für mich, das zu studieren, vor allem im 21. Jahrhundert, wo die Digitalisierung immer wichtiger wird“ 

Inmitten der Studierenden sitzt die Schülerin Dana Leonie. „Ich finde Informatik cool und es ist auf jeden Fall eine Option für mich, das zu studieren, vor allem im 21. Jahrhundert, wo die Digitalisierung immer wichtiger wird – Informatik ist also auch ein Job mit Perspektive“, sagt die 16-jährige. „Ich habe seit der 8. Klasse Informatik gewählt, weil ich mich sehr dafür interessiere und auch damit aufgewachsen bin, mein Vater Informatiker ist und er mir schon als Kind beigebracht hat, wie ich Datenbanken programmieren kann.“ Die Elftklässlerin wurde auf das Angebot der Universität Hildesheim aufmerksam, weil „eine E-Mail an alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 bis 12 geschickt wurde und ich dachte einfach: Hey, Informatik? Da bin ich auf jeden Fall dabei! Denn wichtig ist, vor dem Abitur so viel wie möglich auszuprobieren, damit man sieht: Was ist passend für mich? Und es ist definitiv eine gute Chance, zu schauen, wie das hier in der Uni ist – den Studienalltag kenne ich ja noch gar nicht.“

Uni schnuppern Informatik 5Sie gehört zu einer Gruppe von Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Andreanum, die eine Informatikvorlesung im Hörsaal der Universität Hildesheim besucht.

Auch Elisa aus der 12. Klasse gehört zu den Jugendlichen, die im Hörsaal in der Einführungsvorlesung des Informatikers Klaus Schmid sitzt. „Ich bin im Hörsaal, weil Informatik sehr wichtig ist für die heutige Welt“, sagt die 17-Jährige. „Ich möchte nach der Schule Naturwissenschaften studieren oder ich überlege, ob ich vielleicht Informatik studiere. Das ist heute eine gute Chance, um die Uni von innen zu sehen.“

Die Initiative dazu kommt von dem Hildesheimer Unternehmer Frank Wuttke, der die Informatik- AG des Gymnasiums leitet, und Professor Klaus Schmid. Während eines Treffens des „Arbeitskreises Informationstechnologie“ entstand die Idee, Schülerinnen und Schüler in die Universität einzuladen „damit sie das Informatikstudium live erleben“, sagt Frank Wuttke. Informatik sei an den Schulen unterbesetzt, es gebe zu wenige Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Schülerinnen und Schüler für das Fach begeistern.

„Die Schülerinnen und Schüler können sich unmittelbar einen Eindruck verschaffen und erhalten einen realen Einblick in das IT-Studium“, sagt Professor Klaus Schmid. Schmid ist Experte für Softwareentwicklung an der Universität Hildesheim. Der Informatiker ist Dekan des Fachbereichs „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“. Seit 2005 arbeitet die Forschungsgruppe „Software Systems Engineering“ an Methoden und Techniken, wie Software effizient und qualitativ hochwertig entwickelt werden kann und forscht dabei auch oft gemeinsam mit Unternehmen wie zum Beispiel Siemens und der Robert Bosch GmbH.

Das Angebot des Teams um Professor Klaus Schmid von der Universität Hildesheim besteht prinzipiell auch für andere Gymnasien. Interessierte Schulen erreichen Prof. Dr. Klaus Schmid per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Kurz erklärt:

Informatikstudium an der Universität Hildesheim

Die Universität Hildesheim bildet im Bachelorstudium und im Masterstudium Informatikerinnen und Informatiker unter anderem in den Studienprogrammen „Informationsmanagement und Informationstechnologie“, „Wirtschaftsinformatik“, „Angewandte Informatik“ und „Data Analytics“ aus. In Kooperation mit ausgewählten Unternehmen gibt es auch duale Studienangebote.

Die Hildesheimer Informatikstudiengänge verbinden Praxis und Theorie. Neben einer profunden, wissenschaftlichen Ausbildung mit vielfältigen Wahlmöglichkeiten ist ein Wirtschaftspraktikum ein fester Bestandteil aller IT-Bachelor-Studiengänge der Universität Hildesheim. Dort haben die Studierenden die Möglichkeit, Erfahrung in der Wirtschaft zu sammeln. Der „Arbeitskreis IT“ unterstützt die Studierenden bei der Kontaktaufnahme zu Unternehmen.

Text und Fotos wurden freundlicherweise von  von der Pressestelle der Universität Hildesheim zur Verfügung gestellt, erstellt von Isa Lange, Freitag, 01. November 2019 um 16:10 Uhr