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Fairtrade School

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Endlich geschafft - ab dem 18.12.2020 darf sich das Andreanum offiziell 'Fairtrade School' nennen. Ein positiver Abschluss für das Jahr. Eine digitale Feier soll im Frühjahr stattfinden, seid gespannt!

Der Schulträger

Was macht die Kuh auf den Dächern des Andreanum?

Weihnachtsbaum Andreanum AusschnittWer genau hinsieht, der kann seit ein paar Wochen etwas Merkwürdiges beobachten: Eine kleine Kuh sitzt mal hier mal da in der Höhe und scheint genau zu beobachten, was um sie herum in der Schule vorgeht. Wer ist sie? Woher kommt sie? Wie gelangt sie von Ort zu Ort? Und vor allem: Was macht sie da auf den Dächern der Schule? 

 

Und noch ein Adventsrätsel: Was macht der Weihnachtsbaum auf dem Torbogen?

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6M haben sich dazu ihre Gedanken gemacht und Geschichten geschrieben. Einige davon findet ihr hier:

 

 

Die wandernde Weihnachtskuh
Jedes Jahr wird im Advent die Weihnachtskuh lebendig. Die Weihnachtskuh ist eigentlich eine ganz normale Porzellan-Kuh, die über dem Eingang einer tollen Schule steht. Aber im Advent wechselt die Kuh von Woche zu Woche oder sogar jeden Tag den Platz. Warum dies so ist, erzähle ich euch jetzt:

Weihnachtskühe sind sehr selten. Sie sind so selten, weil sie nur ein einziges Jahr, also genau 365 Tage leben. Da Weihnachtskühe nicht aussterben wollen, bekommen sie jedes Jahr ein Kind, und dieses Kind wird an Weihnachten geboren. In der Adventszeit sucht sich die Weihnachtskuh einen perfekten Platz für ihr neues Kind. Ist der Ort nämlich nicht gut, stirbt vielleicht das Kind, und da die Mutter ja an demselben Tag stirbt, an dem das Kind geboren wird, könnten Weihnachtskühe sehr schnell aussterben. 

Deshalb also steht in der Adventszeit die Kuh an immer anderen Plätzen, um nach dem besten zu suchen.
(Samuel Blohmer)

 

Die springende Kuh

Ich bin Lieselotte. Eine Kuh. Eine ganz normale Kuh. Okay, Vielleicht nicht ganz so normal. Ich bin versteinert. Nur in Bunt. Besser gesagt, in Schwarz und Weiß. Und ich stehe auf einem Balken, der am Kunsthaus ist. Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt, wo das Kunsthaus steht? Es ist auf dem Gelände des Andreanum. Das Andreanum ist ein Gymnasium, das in Hildesheim liegt. Und die Schüler sind echt nett. Obwohl sie mich immer als Porzellankuh bezeichnen. Pah! Die haben ja echt keine Ahnung! Und dann behaupten sie auch noch, die SV würde mich an jedem Adventssonntag woanders hinstellen! Leider ist das nicht der Grund. Den wahren Grund erzähle ich euch jetzt:

Bevor das Andreanum hier gestanden hat, war hier eine grüne große Weide mit saftigem Gras. Und diese Weide war auf dem Klostergelände. Meine Kuh-Freunde und ich waren für die Milch zuständig. Eine Frau, die von allen Nonne Hanna gerufen wurde, kam jeden Morgen und holte unsere Milch. Sie war sehr nett, auch wenn sie immer lange schwarze Gewänder trug und nach Kräutern roch. So ging es Tag für Tag und Jahr für Jahr. Doch irgendwie ging es mir immer schlechter und schlechter. Das fiel auch Nonne Hanna auf, und sie sorgte sich noch mehr um mich. Sie mochte alle Tiere gern. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie jedes Tier verstand.

Als ich am 1. Advent richtig krank war, besuchte sie mich und schenkte mir eine Kräutermischung. Ich aß sie und sie schmeckte scheußlich. Am 4. Advent kam sie erneut und gab mir eine noch seltsamer riechende Kräutermischung. Die war so ekelhaft, dass ich sie kurzerhand auf den Rasenspuckte und „Wie ekelhaft, wie grässlich!“, muhte. Nonne Hanna verstand mich und wurde richtig sauer: „Du findest meine Medizin ekelhaft?“ Sie holte ein Pulver hervor und ließ es über mich rieseln. Ich wurde kleiner, immer kleiner und fühlte mich nicht mehr schlecht. Mich selbst zu bewegen aber ging seitdem nicht mehr, aber ich konnte noch sehen und hören. 

Seitdem springe ich jeden Advent woanders hin. Als das Andreanum erbaut wurde, haben mich die Bauarbeiter einfach in die Fenster am Haupteingang gesetzt, dorthin springe ich an Heiligabend immer wieder. Dieses Jahr bin ich am 1. Advent auf den Osttrakt gesprungen und jetzt bin ich hier. Wo springe ich wohl als Nächstes hin? Das weiß ich auch noch nicht.

(Anna Inglis-Arkell)

Die verliebte Kuh

Es war einmal eine Kuh, sie war noch klein und ihre Eltern hatten sie verlassen. Ihr Name war Mimmi. Sie suchte sich einen Unterschlupf, wo sie wohnen könnte. An einem schönen sonnigen Tag kam Mimmi an ein riesiges Gebäude, in dem viele Kinder waren. Es war das Gymnasium Andreanum. Mimmi hatte mittlerweile einen schönen Platz in einem kleinen Fenster am Haupteingang gefunden. Dort machte sie es sich gemütlich.

Eines Tages sah sie einen wunderschönen Jungen, der in den Haupteingang ging. Mimmi war Hals über Kopf verliebt. Sie dachte sich: „Liebe auf den ersten Blick!“ So war es zumindest bei ihr. Aber der Junge hatte sie wahrscheinlich noch nicht einmal gesehen. Mimmi störte das nicht, doch sie wollte ihm folgen, wohin er auch an der Schule ging. Vom Haupteingang kletterte sie auf das Dach zum Osttrakt. Das hört sich für eine Kuh unmöglich an, aber Mimmi war schon seit ihrer Geburt ein Kletteraffe. Von dort oben hatte sie den besten Blick in seinen Klassenraum. In der nächsten Stunde hatte die Klasse Kunst. Mimmi wanderte also zum Kunsthaus, dort setzte sie sich auf eine Stange, von der aus sie einen guten Überblick hatte. Sie bewunderte ihren Angebeteten von Tag zu Tag und wird ihm in der Schule folgen, wo immer er ist. In welchen Schüler aber sich die Kuh verliebt hatte, weiß niemand.

(Iida Miettinnen)

 

Die Kuh und der Hubschrauber

Es gab einmal eine Kuh, die in einem kleinen Fenster am Haupteingang des Andreanum gelandet war. Sie wusste selbst nicht mehr ganz, wie sie dorthin gekommen war. Vielleicht durch einen starken Sturm oder so, auf jeden Fall wollte sie dort nicht bleiben, sondern zu ihrer Herde zurück. Die lebte jedoch auf einem anderen Dach, das nannten die Schüler in dieser Schule Ost-Track oder so ähnlich. Die Kuh musste lange Zeit nachdenken und probierte in der Zeit viele Ideen aus. Einmal, zum Beispiel, nahem sie ein Blatt, das in der Nähe lag, und schaute, ob sie sich daran festhalten konnte. Das sah jedoch in der Theorie schon sehr schwierig aus. Ein anderes Mal versuchte sie sogar, mit kleinen Seilen auf das andere Dach zu kommen. Da blieb sie dann hängen und konnte nur schwer wieder zurück zu ihrem Fenster gelangen. So langsam verlor die Kuh ihr Selbstvertrauen und ihren Mut. Sie saß eine lange Zeit da und musste weinen. Dann machte sie sich einen Schlafplatz aus Blättern und legte sich hin. Im Stillen sagte sie sich: „Vielleicht muss ich ja mal eine Nacht darüber schlafen.“ Augenblicklich schlief sie ein.

Auf einmal wurde sie in der Nacht von irgendetwas Summendem geweckt. Sie stand langsam auf und blinzelte kurz mit den Augen. Dann schaute sie hoch und über ihr schwebte ein Gefährt! Sie erkannte es sofort, weil sie das schon einmal auf einem Bildschirm der Schüler gesehen hatte. Handy hieß dieser Bildschirm, vielleicht auch anders. Die Kuh erinnerte sich noch genau daran, denn sie liebte Videospiele über alles. „Mit dem Ding kann man doch fliegen!“, sagte sie sich und sprang hoch. Sie hielt sich an einem Metallstück fest und das Gefährt, also der Hubschrauber, flog geradewegs zu der Herde hin. Direkt über dem Dach sprang sie ab. Hoch war das aber nicht. Sie begrüßte alle und freute sich, wieder bei ihrer Herde zu sein. Aber jetzt vermisste sie irgendwie das Fliegen von Dach zu Dach. Deswegen beschloss sie, sich von ihrer Herde wieder zu trennen und wieder von Haus zu Haus zu fliegen.

(Helene Schrader)

Die niesende Kuh

Es war einmal eine ganz normale Farm mit ganz normalen Kühen – bis auf eine. Diese sah aus wie alle anderen, doch hatte sie etwas Besonderes, eine außergewöhnliche Kraft. Nicht so etwas wie Fliegen oder unter Wasser atmen. Nein, diese Kuh konnte etwas viel Besseres, sie konnte niesen und damit den Ort wechseln. Jedes Mal, wenn sie nieste, verschwand sie und tauchte woanders auf.

Die zwei Farmer, die auf der Farm arbeiteten, störte das nicht weiter, weil die Kuh den Weg zurück bislang immer alleine gefunden hatte. Das einzige, was ihnen Sorgen bereitete, war, dass die Kuh immer mehr schrumpfte. Anfangs war sie so groß wie jede Kuh, doch nach jedem Niesen wurde sie kleiner und kleiner.

Eines Tages bemerkte die Kuh, dass es ihr auf ihrem Bauernhof zu langweilig wurde. Nie erlebte sie Abenteuer und etwas Spannendes. Sie dachte an lustige Kinder und Aufregung und so geschah es wie häufig, dass sie niesen musste. Doch dieses Mal dachte die Kuh nicht an ihr Zuhause, sondern sie hatte den vorigen Gedanken noch immer in ihrem Kopf.

Und dadurch geschah es, dass sie mitten auf einem Dach landete. Es war heller Tag und sie sah Kinder, die ein lustiges Spiel spielten. Das gefiel ihr noch mehr als vorher in ihren Gedanken. Den Schülern zuzusehen machte ihr viel Spaß und so kam es, dass die niesende Kuh zwar immer noch nieste, aber immer so, dass sie in der Schule blieb, weil ihre Gedanken so sehr dort blieben, wo sie sich wohl fühlte.

(Lilly Warsewa)

Eine hungrige Kuh
Eines Morgens wachte die Kuh Emma von lautem Stimmengewirr auf. Sie blinzelte und sah sich um. Unter ihr war eine Horde Kinder, die in ein Gebäude strömten. „Wo bin ich?“, fragte sich Emma. Erst nach langem Überlegen fiel es ihr wieder ein: Sie war in einem der Fenster über dem Haupteingang einer Schule! Gestern war sie mit ihrer Schwester hier heraufgeklettert. Aber Molli war anscheinend schon unterwegs. Sie war sehr unternehmungslustig. Emma seufzte. Jetzt musste sie auch noch ihre kleine Schwester suchen. Sie kletterte vorsichtig die Wand hinunter und setzte sich in Bewegung. Im Vorbeigehen schnappte sie einige Informationen auf. Emma erfuhr, dass die Schule das Andreanum war, und sie sah, dass alle so komische Stoffe um ihr Gesicht gebunden hatten. 

Doch jetzt musste sie Molli finden. Aufmerksam sah sie sich um und versuchte in dem Getümmel ihre Schwester ausfindig zu machen. 

Plötzlich kam ihr ein Gedanke. Von weit oben sah sie sie vielleicht. Emma kletterte und kletterte und schließlich stand sie ganz oben auf dem Dach. Doch selbst von dort oben konnte sie Molli nicht sehen. Was dachte sich Molli denn dabei? Emma wollte nach Hause und ihre Eltern machten sich bestimmt schon Sorgen. Seufzend stieg sie wieder hinab.

Als Nächstes versuchte sie es bei einem kleinen Nebenhaus, in dem die Kinder zeichneten und malten. Doch auch da war Molli nicht. Jetzt suchte Emma noch alle Ecken des Schulhofes ab. Doch Molli war und blieb verschwunden. „Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als drinnen zu suchen“, dachte sich Emma. „Auch das noch.“

Als ein paar Schüler hineingingen, schlüpfte sie mit durch die Tür. Sie tappste den Gang entlang und schaute sich gründlich um. An einer Theke wurden lauter Brötchen und andere Sachen verkauft. Und mitten in einem großen Brezelberg saß Molli und mampfte vor sich hin! Kaum zu glauben. „Was machst du hier?“, zischte Emma ungläubig. Molli ging nicht auf ihre Frage ein: „Willst du auch einmal probieren? Das ist echt lecker!“ „nein, danke.“, erwiderte Emma spitz. „Wir gehen jetzt nach Hause.“ Ihre Schwester kam nur widerwillig mit. „Darf ich wenigstens ein kleines Stück mitnehmen?“, fragte sie. Emma seufzte. Molli war einfach unerträglich. Nach kurzem Hin und Her gingen die beiden schließlich nach Hause.

(Henriette Fritz)