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Der Schulträger

Griechenlandexkursion im Jhg. 10

griechen 2017 1Der Griechisch-Kurse nutzt das Himmelfahrtswochenende und bereist vom 22.-29.5.2017 Griechenland.

Unsre Reise begannen wir am Montag, den 22.05, früh morgens und komplett übermüdet. Nach der Zugfahrt zum Flughafen sind wir gegen 13:00 Uhr von Berlin Schönefeld aus abgeflogen. Am Athener Flughafen angekommen, nahm uns unser Busfahrer bereits in Empfang. Vom Flughafen aus machten wir uns auf den Weg zum Kap Sounion. Dort angekommen beeindruckte uns nicht nur der gut erhaltene Poseidontempel, sondern auch die fantastische Aussicht über die Ägäis, die sich uns bot. Nachdem wir unzählige Fotos gemacht hatten, fuhren wir zurück nach Athen und ließen den Tag auf der Dachterrasse des Hotels ausklingen.

Am zweiten Tag erkundeten wir die Agora und die Akropolis von Athen. Früh fühlte es sich für die einen, gemütlich spät für die anderen an, als wir bei bereits tropischen Temperaturen im Hotel aufbrachen und gemeinsam zu einem der wichtigsten europäischen Kulturzentren und dem Wahrzeichen der griechischen Klassik wanderten.

griechen 2017 3Von der Agora, wo vor 2500 Jahren das bürgerliche und demokratische Leben in Griechenland zu blühen begann, bestiegen wir den Burgberg, die Akropolis, bestaunten die gut erhaltenen Tempelanlagen mit dem Parthenon und ließen uns anschließend durch die faszinierende und angenehm klimatisierte Ausstellung des Akropolismuseums führen. Danach trennten wir uns: Die einen erkundeten die Athener Altstadt mit ihren kleinen Läden und Straßenständen, die anderen besuchten noch den bedeutendsten antiken Friedhof in Athen, den Kerameikos. Den Tag beendeten wir schlussendlich mit einer kleinen Wanderung auf den Lykabettus, von dem sich ein wunderbarer Blick über Athen bot.

griechen 2017 5Um 8:30 begann am Mittwoch unsere Busfahrt zum ersten Halt, dem ca. drei Fahrstunden von Athen entfernten, alten byzantinischen Kloster Hosios Lukas. Nach einer Mini-Führung von Frau Neubaur und unzähligen Fotos von der malerisch gelegenen und wunderschönen Anlage saßen wir dann wieder im Bus auf dem Weg nach Delphi durch die griechische Berglandschaft. Nach Einchecken im modernen Ort Delphi machten wir uns zu Fuß auf ins antike Delphi und schleppten uns an der Ausgrabungsstätte den Hang hinauf, vorbei an all den alten Schatzhäusern, dem Apollontempel, dem Theater und zum Schluss dem römischen Stadion, nur um dann wieder ganz hinunter zur berühmten Tholos, einem der wichtigsten Wahrzeichen Griechenlands, zu gehen. Nach Besuch des zur Ausgrabungsstätte gehörenden Museums ging es anschließend wieder zurück ins moderne Delphi, wo wir an diesem Tag auch übernachteten und dessen Rest dann mit Blick auf die Bucht von Itea verbrachten.

Am vierten Tag unserer siebentägigen Reise besichtigten wir das imposante und auch heute noch bedeutende Olympia. Wir fuhren ziemlich früh aus Delphi ab, da wir für die weitläufigen antiken Ausgrabungsstätten genügend Zeit benötigten. Einen bleibenden Eindruck hinterlassen die Überreste des Zeus-Tempels und die Vorstellung, wie die monumentale Zeus-Statue in einer Zeit ohne die heutigen technischen Hilfsmittel erschaffen werden konnte. Der Höhepunkt dieser Besichtigung kam allerdings ganz zum Schluss: ein Wettlauf im antiken Stadion. Der Gewinner – Kjell – wurde dann zwei Tage später am Strand von Tolo mit Olivenzweigen und Schokolade geehrt. Nach den vielen neuen Eindrücken schauten wir noch im archäologischen Museum von Olympia vorbei, um uns dann ziemlich erschöpft auf den Weg ins Hotel zu machen. Als wir dort ankamen, rief der Pool schon förmlich nach uns, und was gibt es Besseres, als einen heißen Sommertag in Griechenland mit einem erfrischenden Bad abzuschließen!

griechen 2017 4Am Freitag fuhren wir morgens um 8:30 Uhr aus Olympia los zu unserem nächsten Ziel: Epidaurus. Als wir nach dreistündiger Fahrt dort ankamen, besichtigten wir zuerst das für seine Akustik weltberühmte und noch fast vollständig erhaltene Theater von Epidaurus. Im Anschluss schauten wir uns die Ausgrabungsstätten der restlichen Stadt, die in der Antike ein Kurort war, an.

Nachdem wir diese Ausgrabungsstätte besichtigt hatten, erreichten wir nach einer Stunde Fahrt Nauplia. Wir besichtigten die hoch über der Stadt liegende Festung Palamidi der Venezianer. Von dort hatte man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und den Argolischen Golf. Danach hatten wir Zeit, die Stadt zu besichtigen, fuhren dann weiter nach Tolo, einem Vorort von Nauplia, wo wir im Argolischen Golf baden konnten und auch übernachteten.

Nach einer ca. eineinhalbstündigen Busfahrt von Tolo aus sind wir am Samstag in Korinth angekommen. Dort haben wir zunächst die Ausgrabungsstätte, anschließend das Museum besichtigt. Danach sind wir mit dem Bus auf den daneben liegenden Berg Akrokorinth gefahren, konnten dort in der antiken Festung herumklettern und die überragende Aussicht über den Isthmos von Korinth und den angrenzenden Golf von Korinth und den Saronischen Golf genießen. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Stopp bei der antiken Stadt Mykene gemacht. Nach dem Abendessen klang der Abend am Strand aus, wo dann Kjells Siegerehrung für den Wettlauf im Stadion von Olympia stattfand.

griechen 2017 2Am Ende unserer Reise haben wir auf dem Weg zurück nach Athen am Sonntag an einem Kloster Halt gemacht. Das Kloster Kaisariani ist heute leider nur noch ein Art Museum. Nach einem Gruppenabschluss ging es auch schon mit dem Bus weiter zum Flughafen und wieder nach Hause, wo unsere Familien bereits auf uns warteten.

Abschließend kann man sagen, dass die Reise für alle Beteiligten ein großer Erfolg war. Wir Schüler hatten sehr viel Spaß und haben auch einiges über Land und Leute gelernt. Wir als Kurs wollen uns an dieser Stelle bedanken: Bei Frau Neubaur, die sich zwei Jahre lang um die Durchführung dieser Fahrt bemüht hat und ohne die diese Fahrt vermutlich nie stattgefunden hätte. Und auch bei Frau Neumann, die so spontan war und anstelle von Frau von Graevemeyer mitgefahren ist. Beide Lehrerinnen haben uns trotz des vollen Programms viele Freiheiten gelassen haben, so dass wir neben den Kulturpunkten auch das moderne Griechenland erkunden und kennenlernen konnten.

Wir hoffen, dass so eine Fahrt auch für die kommenden Griechisch-Kurse immer wieder angeboten wird, da sie den Unterricht erheblich bereichert.

(Gesamtredaktion: Jonas Madsen, Mitautoren: Johanna Kinder, Anna Krankenhagen, Lisa Meynecke, Kjell Rohwedder, Fanny Sommerfeld und Jeanne Verwold)