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Der Schulträger

Wenn Rituale reich machen

Alle Preisträger plus Schirmjherrin plus LehrkraftWir wollten wissen, was ein Ritual ist.

„Frau Warneke“, fragten wir unsere Lehrerin,

„Frau Warneke, was ist ein Ritual?“

„Nichts leichter als das“, antwortete Frau Warneke, „kommt mit!“

Wir folgten Frau Warneke.

(nach einer Idee von Piggeldy und Frederick)


Und so kamen wir schließlich in Hannover an. Dort fand am letzten Montag (04.06.2018) die Prämierungsfeier des Landeswettbewerbs Evangelische Religion 2017/18 zum Thema Rituale statt. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir aber schon eine längere, von Ritualen oder zumindest ritualisierten Handlungen geprägte Reise hinter uns:

Kultusminister Tonne

 

 

 

Würdigte die Preisträger: Der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne

 

 

 

 

 

Im ersten Halbjahr dieses Schuljahres waren wir aufgrund der Wahl unseres Seminarfachs neben den Vorbereitungen für unsere Facharbeit auch noch mit dem Erstellen eines Portfolios für die Teilnahme an besagtem Wettbewerb beschäftigt. Nach dem Einsendeschluss im Januar folgten neben dem üblichen Schulstress Monate der gespannten Erwartung, denn erst vor wenigen Wochen erreichten uns die Einladungen zur Preisverleihung. 

 

 

1. Platz Einzel Ines Krüger

 

 

 

 

1. Platz Einzelbeitrag für Ines Krüger (Bildmitte), überreicht von Schirmherrin Dr. Beatrice von Weiszäcker (links) und betreuender Lehrkraft Annegret Warnecke.

 

 

 

 

In Hannover angekommen führte Janne uns zielsicher zur Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis, wo die Prämierungsfeier stattfinden sollte. Nach einer Runde Laugenbällchen für alle Mitfahrenden waren wir bereit für den Start der Preisverleihung. Zu Beginn kam, wie immer, die Begrüßung, die (gefühlt zumindest) zu 90% aus Namen von Personen und Organisationen bestand. (Allerdings befindet man sich wohl auch nicht alle Tage mit dem Niedersächsischen Kultusminister, Grant-Hendrik Tonne, und dem Landesbischof der Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, in einem Raum und Begrüßungen sind eben auch streng ritualisiert.) Schließlich startete aber die Schirmherrin des Wettbewerbs, Dr. Beatrice von Weizsäcker, mit den Worten „Schade, dass Sie nicht alle ausgezeichnet werden können. Sie sind nämlich alle ausgezeichnet“ den spannenden Teil der Veranstaltung.

 

1. Platz Einzelbeitrag Janne Sophiie Borgaes

 

 

 

Auch Einzelpreisträgerin: Janne Sophie Borges  mit 

Laudatorin Frau Heger (links) und betreuender Lehrkraft.

 

 

 

 

 

Nach einem Musikbeitrag begann die Vergabe der Buchpreise. Da mehr als 100 Buchpreise vergeben wurden, dauerte dies eine gaaaanze Weile. Tatsächlich erlangten auch wir für zwei Beiträge einen Buchpreis. Einmal Marlene Diers und Sonja Zurmühl mit dem Thema „Kopfhörerwahn – Der Zusammenhang zwischen Musik und Ritualen“ und Johanne Gremmel für ihre Arbeit mit dem Thema „Auswirkungen von Ritualen auf die kulturelle Identität.“ Damit war klar, dass vier unserer Beiträge unter den Bestplatzierten von den 471 Teilnehmer/innen und den 174 Einzel- und Gruppenbeiträgen sein mussten. Die Spannung wuchs also. Spannend war für uns außerdem, ob Jakob, der zuvor noch einen anderen Termin hatte, es wohl noch rechtzeitig schaffen würde, zu uns zu stoßen und seinen Preis gemeinsam mit Anna entgegenzunehmen.

 

PT Johanne Gremmel

 

 

 

 

Ausgezeichnet: Johanne Gremmel (Preisträgerin Buchpreis).

 

 

 

 

 

Tatsächlich kam Jakob dann auch während des nächsten Liedes, das auf Platt vorgetragen wurde. Nach dem musikalischen Beitrag folgte dann endlich die Vergabe der Geldpreise. Der Sonderpreis in der Kategorie Einzelbeitrag ging an Lilly Daseking, deren Arbeit über weibliche Genitalverstümmelung auch bei uns im Kurs im Rahmen der Präsentation ihrer Facharbeit hohe Wellen geschlagen hatte. Lilly konnte krankheitsbedingt leider nicht an der Preisverleihung teilnehmen, aber Frau Landessuperintendentin i.R. Holze-Stäblein hielt trotzdem eine Laudatio auf Lilly und dankte ihr für ihren Mut, gegen den Strom zu schwimmen, und für die Horizonterweiterung, die sie durch die Lektüre der Arbeit erfahren habe: „Danke, Lilly, dass du mich erinnert hast!“

 

Danach wurden ein vierter und zwei dritte Preise verliehen, ohne dass wir aufgerufen wurden. Die Spannung stieg. Und dann… Jakob und Anna! Zweiter Platz für ihren Gruppenbeitrag! 500€! Die beiden hatten eine Website zum Thema „Virtuelle Grabsteine“ entworfen und der Laudator, Herr Queckenstedt, lobte die innovative Arbeit der beiden. Er zeigte großes Interesse an der Fortsetzung der Entwicklung einer App zur Trauerbewältigung für Jugendliche im virtuellen Raum, an der Anna Peggau und Jakob Klement gearbeitet haben.

PT Sonja Zurmühl und Marlene Diers

 

 

 

 

Und noch zwei Buchpreisträger: Sonja Zurmühl und Marlene Diers (Preisträgerinnen Buchpreis)

 

 

 

 

 

Es wird (noch) spannender… Der erste Preis für den Gruppenbeitrag geht zwar nicht ans Andreanum, aber es stehen ja noch zwei erste Preise bei den Einzelbeiträgen aus. Die Jury konnte sich nicht einigen, welche Arbeit die bessere sei und vergibt nun also zwei erste Preise. Und beide gehen an Schülerinnen unserer Schule! Beide Laudatorinnen sind begeistert von den Arbeiten, die sich vollkommen unterschiedlichen Themen gewidmet haben. „Leider habe ich zu wenig Zeit, um die vielen wunderbaren Dinge zu erwähnen, die Ines Krüger zutage gefördert hat“, lobt Dr. von Weizsäcker die Arbeit von Ines Krüger zum Thema „Alle Jahre wieder. Weihnachtsrituale durch Raum und Zeit“ und verblüfft das Publikum, indem sie einige Kostproben aus Ines‘ Arbeit vorträgt. Und auch Frau Heger kann Janne Sophie Borgaes‘ Arbeit über den Schabbat als jüdisches Ritual kaum genug loben. „Wenn das die heutige Jugend ist, dann habe ich keine Angst mehr vor der Zukunft!“, verkündet sie in der Kirche. „Danke für diese Arbeit, Janne! Du bist wirklich jemand, die man kennenlernen möchte, wenn man diese Arbeit gelesen hat.“

Im Anschluss an die Prämierungsfeier gab es dann tatsächlich noch ein Buffet und jede Menge Zeit zum Quatschen und sich Freuen, doch schon bald zogen wir los, um gemeinsam noch ein Eis zu essen.

Und dann gingen die Schüler vom „Andreaneum“ mit Frau „War… wie auch immer“ nach Hause. (Nach so vielen Preisen kann man als Schirmherrin schon mal vergessen, wie die Schule heißt, die so viele tolle Schülerinnen und Schüler hat.)

Ruth Boltzendahl, Q1

Und hier simply the best: Alle Preisträgerinnen, der Preisträger, Schirmherrin und betreuende Lehrkraft: 

Alle zusammen