Berichte - Presse

Die Suche nach dem Superdünger

Helena Hirschfeld67 Nachwuchswissenschaftler stellen sich dem Regionalwettbewerb von „Schüler experimentieren“ in der Halle 39 der Jury. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen haben sie Tricks für den Alltag im Gepäck.

Von Katharina Franz und Cornelia Kolbe (Fotos) 

 

Wie speichert man eigentlich am besten Energie? Womit hält man Wasser bei Überflutungen auf? Was erleichtert Menschen den Alltag, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind? Das sind nur drei von unzähligen Fragen, die sich die Nachwuchsforscher an den Schulen in und um Hildesheim stellen. Unter dem Motto „Schüler experimentieren“ haben am Mittwoch 67 Schüler ihre Projekte in der Halle 39 vorgestellt. Viele ihrer Ideen sind Alltagsbeobachtungen entsprungen. Die Teilnehmer müssen mindestens in der vierten Klasse und dürfen maximal 14 Jahre alt sein. 

Helena Hirschfeld findet zum Beispiel, dass Menschen sich viel zu sehr von Etiketten in die Irre führen lassen. Um zu beweisen, dass es die Wahrnehmung tatsächlich beeinflusst, wenn auf einem Apfel ein Bio-Aufkleber ist, hat sie 100 Leute an ihrer Schule befragt. Ihre Probanden durften Apfelspalten der Sorte Elstar probieren – von unterschiedlichen Tellern. Dabei wussten nicht alle Versuchsgruppen, welchen Apfel sie da gerade kosteten. Manche führte Helena ganz bewusst an der Nase herum. 

 

Helena Hirschfeld geht aufs Andreanum. Sie wollte wissen, ob sich die Menschen von Bio-Etiketten beeinflussen lassen. 

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Dingelbe, Andreanum, Bergen-Belsen: Wie Heinrich Jasper zur Hassfigur der Nazis wurde

Heinrich JaspersDer Todestag von Heinrich Jasper jährt sich am Mittwoch zum 75. Mal. Der frühere Braunschweiger Ministerpräsident stammt aus dem Landkreis Hildesheim. 1919 verhinderte er ein Blutbad, 1945 starb er im KZ.

 

Von Tarek Abu Ajamieh

Ein fröhlicher kleiner Junge, der über den Hof des Ritterguts Dingelbe tollt. Ein guter Schüler, der sich am Andreanum über sein Lateinheft beugt. Ein mutiger Soldat im Ersten Weltkrieg. Ein ebenso besonnener wie konsequenter Politiker, der in Braunschweig ein Blutbad verhindert und zugleich mächtige Parteifreunde scharf kritisiert. Ein kranker, geschwächter Mann, der in einem Konzentrationslager sein Leben aushaucht – wenige Wochen, bevor das Regime seiner Peiniger zusammenbricht.

Schlaglichter auf das Leben des Heinrich Jasper, dessen Tod im KZ Bergen-Belsen sich am Mittwoch zum 75. Mal jährt.

 

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Er war immer nah bei den Menschen

LaSup Meyer RoscherEhemaliger Landessuperintendent Meyer-Roscher stirbt mit 84 Jahren / Trauerfeier am Samstag

Von Christian Harborth

HILDESHEIM. Wer das Glück hatte, den früheren Landessuperintendenten Walter Meyer-Roscher während seiner letzten Lebensjahre zu treffen, sah sich bis zum Schluss einem interessierten, dem Neuen aufgeschlossenen und geistreich plaudernden Itzumer gegenüber. „MeyRo“, wie ihn viele nannten, war tief in religiösen Fragen verwurzelt. Aber er beherrschte es darüber hinaus wie kein Zweiter, mit den Menschen auf der Straße zu plaudern.

Am Montag ist diese Stimme verstummt. Meyer-Roscher starb im Alter von 84 Jahren. Die Trauerfeier ist für Samstag, 15. Februar, ab 10.30 Uhr in der Michaeliskirche geplant, die Beisetzung anschließend im engsten Familien- und Freundeskreis.

Der Theologe stand von 1991 bis zu seiner Pensionierung 1999 als leitender Geistlicher an der Spitze des damaligen Sprengels Hildesheim. Zuvor war Meyer-Roscher Pastor in Hildesheim und später Oberlandeskirchenrat im Landeskirchenamt der Landeskirche Hannovers.

 

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