Am 18.April 2024 spazierte die 8L1 vom Andreanum aus über den Domhof zur Dombibliothek. Im Rahmen einer Unterrichtsreihe im Fach Kunst zum Thema Buchdruck-Drucken-Linoldruck wollten wir uns nach uns nach unserer praktischen Arbeit an der Druckmaschine alte Bücher des Mittelalters ansehen.

Bevor Johannes Gutenberg 1450 den modernen Buchdruck mit beweglichen Metalllettern erfand, wurden Bücher mit der Hand abgeschrieben. Die Domschule am Hildesheimer Dom war eine berühmte Schreibwerkstatt. Anschließend experimentierte man mit Blockbüchern. Jede Seite eines Buches wurde aus einem Stück Holz geschnitten. Wie viele Bäume brauchte man für ein Buch mit 500 Seiten?

Frau Suchan, die Leiterin der Dombibliothek Hildesheim, zeigte uns ein solches Blockbuch, in dem jede Seite aus einem Holzblock als Druckstock geschnitten wurde. Eingebunden wurde das Buch in alte Pergamentseiten, Papier und Pergament waren teuer und wurden wiederverwertet. Die Grafik in diesem Blockbuch zeigt Menschen, hier Kleriker, mit Büchern. Bücher waren teuer und kostbar. Man kaufte die einzelnen gedruckten Seiten und ließ das Buch nach eigenen Wünschen bei einem Buchbinder binden, in Leder, Pergament, Holz oder Papier.

 
Blockbuch mit Grafik

 

 

 

 

 

 

 

 

Frau Suchan erklärte uns im Archiv, wie Bücher entstanden und beantwortete viele Fragen.

 

 



Ein handgeschriebenes Buch und Buchmalereien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem letzten Bild seht ihr Tristan. Er bat Frau Suchan, ihm ein sehr großes und schweres und dickes Buch zu zeigen: Dieses Buch wurde früher in Gottesdiensten genutzt. Es hat einen Goldschnitt und trägt den Staub der Jahrhunderte.   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anbei zeigen wir euch, was wir selbst gedruckt haben: Wir haben zur Einstimmung auf das Schuljubiläums, das im November beginnt,  Ansichten des Schulgeländes, leicht verfremdet, in Linol geschnitten und vielfarbig gedruckt.

In der Bildergalerie seht ihr unsere Ergebnisse.

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