Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus (27.1.) – die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz jährt sich 2026 zum 81. Mal – wurden auch in diesem Jahr die vor dem Eingang des Andreanum verlegten Stolpersteine von Mitgliedern der Schülervertretung gereinigt.

In einer kleinen Gedenkveranstaltung wurde damit an ehemalige Schüler:innen unserer Schule erinnert, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Während des Putzens wurden zudem die Biografien dreier ehemaliger Schüler unserer Schule verlesen, die die willkürliche Grausamkeit eines totalitären Regimes veranschaulichten.

Moderierend führte Schülersprecherin Marlene Stosch durch die Gedenkaktion. Sie betonte dabei die Bedeutung des Erinnerns, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es kaum noch Zeitzeug:innen gibt. Marlene verwies in ihrer Ansprache auch auf gegenwärtige politische Entwicklungen, unter anderem auf die Situation in den USA, um deutlich zu machen, dass demokratische Werte und Menschenrechte nicht selbstverständlich sind und immer wieder verteidigt werden müssen.

Um ein Zeichen der Hoffnung zu setzen und auch als Appell für die eigene Generation, mutig gegen jede Form von Diskriminierung einzustehen, legten die Zuschauer:innen – in diesem Jahr eine Gruppe von Schüler:innen des 9. Jahrgangs – Rosen nieder, entzündeten Kerzen, und formulierten insbesondere persönliche Wünsche für ein zukünftiges Miteinander, u. a. Frieden für alle Menschen, Demokratie, Vielfalt, Toleranz und grundsätzlich für das Bewahren der Menschenrechte.

Markus Becker

  

 

 

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